Was plant der SV Werder Bremen auf dem Winter-Transfermarkt? Trainer Ole Werner bleibt zurückhaltend.
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Was plant der SV Werder Bremen auf dem Winter-Transfermarkt? Trainer Ole Werner bleibt zurückhaltend.

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Trainer Ole Werner über Winter-Transfers bei Werder Bremen: „Nicht vor zusätzlicher Qualität verschließen“

Bremen - In der Vorweihnachtszeit stehen Wünsche traditionell hoch im Kurs. Und so betrachtet wäre die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Hannover 96 (Sonntag, 13.30 Uhr) für Ole Werner eigentlich die perfekte Gelegenheit gewesen, um sein Bedürfnis nach etwaigen Winter-Neuzugängen vorzutragen. Was der Trainer des SV Werder Bremen aber nicht tat. Einerseits, weil im Profi-Fußball generell äußerst ungern öffentlich über Ideen und Vorstellungen dieser Art gesprochen wird. Und andererseits, weil Werner die wirtschaftlichen Zwänge, denen sein Verein unterworfen ist, natürlich auch kennt. Ausgeschlossen sind Winter-Transfers bei Werder deshalb aber nicht.

„Wir sind im Austausch über die Dinge, die in der Transferperiode passieren können“, sagte Ole Werner und ließ einen Satz folgen, mit dem er sofort unterstrich, dass der vorangegangene doch bitte nicht als Forderung fehlinterpretiert werden sollte: „Es ist aber so, dass wir eine große Überzeugung von der Gruppe haben, so wie sie jetzt besteht. Mit dieser Mannschaft sind wir konkurrenzfähig.“ Wenn sie denn, das muss an dieser Stelle einfach dazu gesagt werden, so zusammenbleiben sollte. Schließlich hatten schon im Sommer einige Profis des SV Werder Bremen den Weg in die Ferne gesucht und nicht gefunden (Marco Friedl, Leonardo Bittencourt) oder hatten es erst kürzlich vermieden, einen Wechsel im Winter auszuschließen (Jiri Pavlenka). Nicht ausgeschlossen also, dass das Thema für den einen oder anderen schon bald wieder brandaktuell wird. „Sorgen und schlaflose Nächte“ hat Werner deshalb allerdings nicht, denn: „Dafür gibt es keine konkreten Anlässe.“

Was plant der SV Werder Bremen auf dem Winter-Transfermarkt? Trainer Ole Werner zurückhaltend

Ab das Verkaufen von Spielern im Winter eine zwingend nötige Voraussetzung für das Kaufen anderer Spieler ist, ließ Werders Leiter Profi-Fußball Clemens Fritz auf Nachfrage offen: „Das ist schwierig zu sagen. Wir wissen nicht, was die Pandemie weiter mit sich bringt.“ Derzeit sieht es eher nicht danach aus, als sollte Werder Bremen schon bald wieder vor einem ausverkauften Wohninvest Weserstadion spielen können. „Das ist das größte Fragezeichen im Moment“, sagte Fritz, dessen Verein dringend auf die Einnahmen aus dem Ticketverkauf angewiesen ist.

Klingt also insgesamt nach einem eher schmalen Transferwinter beim SV Werder Bremen. Ganz abschreiben wollen Ole Werner und Clemens Fritz das Thema im Voraus aber nicht. „Nichtsdestotrotz ist es so, dass sich in einer Transferperiode immer mal Dinge auftuen können. Wir werden uns nicht vor zusätzlicher Qualität verschließen, wenn es wirtschaftlich umsetzbar sein sollte“, sagte der Cheftrainer. Und der Ex-Profi ergänzte: „Wir halten Augen und Ohren offen. Wenn sich eine Tür öffnet für uns, werden wir auch durchgehen.“ (dco) Schon gelesen? So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen Hannover 96 aussehen!

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