Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim im September 2008: Am Ende stand es 5:4 für Werder um Club-Legende Torsten Frings (li.).
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Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim im September 2008: Am Ende stand es 5:4 für Werder um Club-Legende Torsten Frings (li.).

Werder-Zeitreise

Werders irres 5:4 gegen Hoffenheim - als Frings ein „bisschen durchgedreht“ ist

Bremen - Neun Tore, ein Platzverweis – und ganz allgemein eine Dramaturgie, die selbst einen so abgezockten Profi wie Torsten Frings hinterher staunen ließ. Als das erste Bundesliga-Duell überhaupt zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim am 27. September 2008 beendet war, gab ein körperlich sowie nervlich abgekämpfter, aber auch extrem erleichterter Frings zu Protokoll: „Wenn man bei so einem Spiel auf dem Platz steht, dann dreht man ehrlich gesagt ein bisschen durch.“ Und damit hatte er die vorangegangenen 90 Minuten ganz gut auf den Punkt gebracht.

In einem Spiel, das bis heute als eines der spektakulärsten in der jüngeren Bundesliga-Geschichte beschrieben werden muss, hatte sich der SV Werder Bremen am Ende mit 5:4 durchgesetzt – und die rund 40.000 Fans im ausverkauften Weserstadion in Ekstase versetzt. Nach Toren von Mesut Özil (8.), Claudio Pizarro (16.), Diego (21.) und Aaron Hunt (31.) führte Werder bei einem Gegentreffer durch Demba Ba (15.) schon nach einer halben Stunde scheinbar sicher mit 4:1. Doch sicher war an diesem Nachmittag gar nichts.

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Werder Bremen gegen Hoffenheim: 5:4 im September 2008 war ein reines Spektakel!

„So ein Spiel vergisst man nicht so schnell“, sagt Werders heutiger Leiter Profifußball, Clemens Fritz, der damals mit auf dem Platz stand – und hautnah erlebte, wie Hoffenheim durch Sejad Salihovic (36.), Vedad Ibisevic (62.) und Marvin Compper (71.) zum 4:4 kam. Werders Abwehrchef Per Mertesacker hatte in der Zwischenzeit die Rote Karte gesehen. Für das Bremer Happy End sorgte letztlich Özil mit seinem Tor zum 5:4 (81.). „Atemberaubender Schlagabtausch mit höchstem Unterhaltungswert und 90 Minuten Spannung“, schrieb der „Kicker“ damals im Nachgang und verpasste der kompletten Partie kurzerhand die Note 1. (dco)

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