Der SV Werder Bremen feiert einen 2:0-Auswärtssieg beim VfL Bochum - die Stimmen zum Spiel.
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Der SV Werder Bremen feiert einen 2:0-Auswärtssieg beim VfL Bochum - die Stimmen zum Spiel.

Stimmen zum Spiel

„Turbulent, wild – zu Null“ – die Stimmen zum Sieg von Werder Bremen beim VfL Bochum

Bochum – Der SV Werder Bremen hat in Bochum den nächsten Auswärtssieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner setzte sich beim VfL nach zwei späten Toren von Niclas Füllkrug (86./92.) mit 2:0 durch – die Stimmen zum Spiel.

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Es war ein sehr turbulentes Spiel mit dem besseren Ende für uns. Wir haben es nach zehn Minuten, die wir am Anfang gebraucht haben, ganz ordentlich gemacht in der ersten Halbzeit. Wir haben die vielen langen Bälle, auf die wir eingestellt waren, in der Tiefe gut verteidigt. Wir hatten dann ein, zwei gute Möglichkeiten, wo wir es nicht schaffen, in Führung zu gehen. Bis zu unserem Führungstreffer in der zweiten Halbzeit hatte Bochum dann mehr vom Spiel. Insgesamt muss man sagen, dass wir heute nicht so in unsere Abläufe gefunden haben. Speziell in der zweiten Halbzeit lief es nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Dann haben wir das Quäntchen Glück und auch die Effektivität, um in einer Drangphase von Bochum zu treffen und das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Über 90 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel. Es ist hervorzuheben, wie wir um den Strafraum herum verteidigt haben. Das war eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Wochen. In Bochum zu gewinnen, ist nicht einfach, deshalb ein großes Kompliment an meine Mannschaft.“

Werder Bremen erkämpft sich Auswärtssieg beim VfL Bochum - die Stimmen zum Spiel

Marco Friedl (Werder-Kapitän): „Es ist schön, so wie es heute gelaufen ist. Wir hatten heute auch ein bisschen das Quäntchen Glück auf unserer Seite, aber unterm Strich war es ein verdienter Sieg. Wir haben zwischen den Sechzehnern nicht unser bestes Spiel gemacht, aber was uns heute die Punkte gebracht hat, ist, dass wir einfach mal zu Null gespielt haben. In den letzten Wochen haben wir zu viel kassiert, heute haben wir weniger zugelassen. Das ist uns heute zum Glück gelungen gelungen, wir sind mega happy, dass wir heute den Dreier mitnehmen können.“

Niclas Füllkrug (Doppel-Torschütze für den SV Werder Bremen): „Ich habe viel gut gemacht, hätte aber auch manche Sachen besser machen können. Ich habe mich geärgert, weil wir in der ersten Halbzeit viele Bälle verlängern konnten und wir dahinter eigentlich nur cleverer tief gehen müssen. Aber man muss auch mal konstatieren, dass wir heute defensiv eine sehr gute Leistung gebracht haben. Das lag hauptsächlich an unserer Abwehrkette, die sich in jeden Ball geworfen hat. Sie wollten unbedingt jeden Ball blocken. In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen. Das war mit spielentscheidend. Am Ende hatte Bochum sechs Kopfballspieler auf dem Platz. Da kann es schon mal brennen hinten. Es tut mir fast ein bisschen leid für die Bochumer, dass alles gegen sie läuft. Mit unserer Leistung bin ich sehr zufrieden, auch wenn nicht so ein schönes Fußballspiel war.“

Amos Pieper (Werder-Verteidiger): „Wir wussten, dass es ein wildes Spiel werden kann, aber trotzdem wollten wir den Rhythmus bestimmen. Das ist uns phasenweise gelungen, aber nicht über den kompletten Zeitraum. Dadurch wurde es dann doch das wilde Spiel, vor dem wir uns gegenseitig gewarnt hatten. Die Art und Weise, wie wir uns reingeworfen und die Zweikämpfe geführt haben, war brutal wichtig, damit hinten möglichst lange die Null steht und wir das Spiel am Ende gewinnen konnten. Wir konnten nicht so klar Fußball spielen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben in dieser Saison aber immer den Glauben, dass wir Punkte holen können - egal, wie es steht. Wir haben uns vor dem Spiel vorgenommen, acht Punkte nach den ersten fünf Spielen zu haben, denn das ist jetzt ein ordentlicher Start. Das ist uns jetzt gelungen, aber trotzdem geht es am Freitag weiter.“

Werder Bremen kann auch zu Null spielen: Die Stimmen zum Auswärtssieg beim VfL Bochum

Niklas Schmidt (Werder-Profi): „Es war ein zähes Spiel mit vielen langen Bällen. Wir haben wenig Ruhe in unser Spiel bekommen. Das war aber auch sehr schwer, weil immer wieder die langen Bälle kamen. Bochum hat Eins-gegen-eins über den ganzen Platz verteidigt und hat das echt gut gemacht. Wir hätten es das eine oder andere Mal besser ausspielen und besser zum Abschluss kommen können. Am Ende hatten wir auch das Quäntchen Glück, dass das Bochumer 1:0 nicht zählt. Vorne machen wir dann dank unserer Qualität das Tor. Burke ist wieder reingekommen und war an beiden Toren beteiligt. Da sieht man, was für einen guten Kader wir haben.“

Anthony Losilla (Kapitän VfL Bochum): „Ich habe das Gefühl, dass es, mit Ausnahme gegen Bayern, jede Woche das Gleiche ist: Wir sind gut im Spiel, haben ein paar gute Situationen, ein paar gute Gelegenheiten und machen das Tor nicht. Und dann ist auf der anderen Seite fast jede Aktion vom Gegner ein Tor. Bei uns haben zwei Tore nach Videobeweis nicht gezählt, Werder bekommt dann noch einen Elfmeter – das Glück ist nicht auf unserer Seite.“

Mit Material von Sky

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