Eine TV-Kamera beim Spiel des SV Werder Bremen
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Mit Abstand, Maske und neuen Regeln: Die TV-Übertragung vom Spiel des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg ist gesichert - unter besonderen Maßnahmen.

Rasanter Anstieg der Corona-Zahlen

Neue Regeln: TV-Übertragung von Werder-Spiel gegen den SC Freiburg jetzt doch gesichert

Bremen - In der Coronakrise drohte dem Profi-Fußball und damit auch Werder Bremen ein Rückfall in ganz alte Zeiten: Beinahe hätte es keine TV-Bilder von der Partie des SV Werder Bremen am Samstag beim SC Freiburg gegeben. Doch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat mit Blick auf die TV-Übertragungen des nächsten Bundesliga-Spieltages auf die zunehmende Zahl der Corona-Risikogebiete mit einem veränderten Hygienekonzept auch für Journalisten und TV-Mitarbeiter reagiert.

Wie die DFL am Mittwochabend mitteilte, gelten ab dem 15. Oktober für Arbeitnehmer rund um den Spielbetrieb punktuelle Anpassungen an die Arbeitsschutzregeln. In einem Rundschreiben hatte die DFL am Mittwoch die Werder Bremen und Co. über diese Modifikationen des Hygienekonzept informiert. Weil viele Arbeitnehmer (Clubmitarbeiter, Ordner, Reporter, Kameraleute, Techniker, Sanitäter usw.) in Risikogebieten wohnen oder arbeiten, war eine Anpassung der Richtlinien notwendig. Die „DFL sieht es in Rücksprache mit der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb nicht als verhältnismäßig an, diesen Personen pauschal den Zutritt zu dem Stadion zu verwehren“, heißt es in dem Schreiben.

Werder Bremen gegen SC Freiburg: TV-Mitarbeitern und Reportern wird Zutritt ins Stadion erlaubt

Sollte kein höheres Infektionsrisiko anzunehmen sein, erscheine es vertretbar, diesen Personen den Zutritt und den Aufenthalt im Stadion zu erlauben, „allerdings nur unter der Maßgabe der Einhaltung zusätzlicher verpflichtender Hygiene- und Verhaltensregeln.“

Mit folgenden Hinweisen wendet sich die DFL an die betroffenen Personen: „Halten Sie stets mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Personen und unterlassen Sie jedweden direkten Kontakt (Händeschütteln, Umarmen o.ä.). Tragen Sie permanent und während des gesamten Aufenthalts einen Mund-Nasen-Schutz (nach Möglichkeit eine FFP2-Maske). Halten Sie sich nicht in geschlossenen Räumlichkeiten auf. Sofern dies unvermeidbar ist, halten Sie Fenster und Türen offen und sorgen somit für eine durchgehende Durchlüftung (bzw. für ein entsprechendes Raumkonzept und Plexiglastrennwände, Lüftungs- und Desinfektionskonzept).“ (dpa/kni) Lies auch passend dazu: So könnt Ihr das Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen SC Freiburg live im TV und im Live-Stream schauen.

Zur letzten Meldung vom 13. Oktober 2020:

TV-Bilder von Werder Bremen und Co.: DFL reagiert auf steigende Corona-Zahlen

Ein schwarzer Bildschirm droht zwar nicht, wenn Werder Bremen am Samstag beim SC Freiburg spielt, doch die Deutsche Fußball-Liga will für das kommende Bundesliga-Wochenende mit Blick auf die TV-Übertragungen und die zunehmende Zahl der Corona-Risikogebiete in Deutschland reagieren. Dabei geht es um mögliche Einschränkungen für Mitarbeiter der TV-Sender wie Kameraleute, Reporter und Techniker.

„Angesichts der jüngsten pandemischen Entwicklung auch in Deutschland befasst sich die ‚Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb‘ derzeit intensiv mit dem Ablauf bezüglich der Zulassung der im medizinisch-hygienischen Arbeitsschutz-Konzept berücksichtigten Personengruppen zu den Stadien“, hieß es in einer Stellungnahme der DFL am Dienstag vor dem Spiel des SV Werder Bremen beim SC Freiburg am Samstag. Zuerst hatte der „kicker“ darüber berichtet.

Die DFL erwägt nach dpa-Informationen, mit praktischen Lösungen dem möglicherweise größeren Infektionsrisiko in den Stadien zu begegnen. Neben dem bei Spielen von Werder Bremen und Co. schon üblichen Formular für alle Personen, die in den Stadien im Einsatz sind, könnte eine zusätzliche Erklärung von jenen aus Risikogebieten hinzukommen, in denen sie verpflichtet werden, immer eine Maske zu tragen und die anderen Hygieneregeln strikt einzuhalten. Schnelltests vor dem Zutritt in die Arenen seien hingegen nicht geplant.

Werder Bremen: TV-Sender überlegen Bundesliga-Spiele aus dem Studio statt aus dem Stadion zu kommentieren

Sky etwa hat seinen Sitz in der Nähe von München. Die „Sportschau“ der ARD wird in Köln produziert. In beiden Städten liegt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert derzeit über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. „Es könnte sein, dass unsere Kommentatoren nicht aus dem Stadion, sondern aus dem Studio kommentieren“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky der „Bild“. „Solange die Produktionsgesellschaft Sportcast Bilder vom Spiel liefert, wird die Sportschau auch stattfinden.“

Schon bei mehr als 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner ist in dem Konzept der DFL das Level „hoch“ erreicht. Diese Stufe hat auch Auswirkungen auf Höchstgrenzen in den einzelnen Bereichen eines Stadions. So dürfen im Vergleich zur mittleren Stufe nur vier statt fünf Schiedsrichter in den Innenraum, Funktionsteams von Werder Bremen und Co. dürfen nur 20 statt 26 Mitglieder umfassen. Auch die Zahl der Ballholer, Sanitäter, Ordner und Greenkeeper sinkt beispielsweise. (dpa)

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