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Leon Jensen (re.) brachte Werders U23 Mittwochabend gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC mit 1:0 in Führung.

2:0 – U23 gewinnt auch gegen Karlsruhe

Kohfeldts Wellenreiter

Bremen - Leon Jensen rang noch ein bisschen nach Luft, doch dann blickte der Mittelfeldspieler von Werders U23 schon mit einem Leuchten in den Augen voraus.

„Wir müssen diese Welle einfach weiterreiten und dürfen keine Angst haben, dass etwas schief gehen kann“, so Jensen. Dazu besteht auch überhaupt kein Anlass, denn der Drittligist hatte kurz zuvor den Karlsruher SC ziemlich überzeugend mit 2:0 (1:0) besiegt und den Super-Start in die Saison perfekt gemacht.

Nach drei Spielen hat das Team von Trainer Florian Kohfeldt schon sieben Punkte auf dem Konto, das ist für einen Abstiegskandidaten mehr als bemerkenswert. Doch der Coach lehnte es ab, sich deshalb mal zu kneifen, um zu schauen, ob es wirklich wahr ist: „Wir wollen einfach jedes Spiel gewinnen, das ist unser Anspruch.“

Nouri und Co. schauen zu

Wichtig ist dem Coach dabei auch die Art und Weise. Gewünscht sind spielerische Lösungen. Die fand das junge Team dann auch nach einer etwas schwierigen Anfangsphase gegen stark pressende Gäste. Vor 2.500 Zuschauern, darunter auch Chefcoach Alexander Nouri und Profis wie Max Kruse oder Milos Veljkovic, brachte Jensen die Gastgeber in der 36. Minute in Führung. In der Schlussminute machte der eingewechselte Rafael Kazior dann alles klar.

Zweitliga-Absteiger KSC hatte sich gegen clevere Bremer kaum durchsetzen können oder scheiterte an Keeper Tobias Duffner. Bei Werder ragte Ole Käuper als Sechser heraus; auch Profi-Leihgabe Johannes Eggestein lieferte eine gute Partie ab.

Zum ausführlichen Spielbericht.

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