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Jan-Niklas Beste und Co. müssen sich mit einem 1:1 gegen Weiche Flensburg begnügen.

1:1 gegen Weiche Flensburg

U23: Sargent-Tor zu wenig für den Sieg

Bremen - Natürlich waren sie alle gekommen. Wann bekommt man auch schon mal einen Pokalgegner frei Haus zur Beobachtung geliefert?

Also tummelten sich Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt, seine Assistenten Tim Borowski und Christian Vander sowie Sportchef Frank Baumann und Thomas Schaaf, der Technische Direktor, an „Platz 11“, um sich einen Eindruck zu verschaffen, was das Bundesliga-Team Ende Oktober in der zweiten DFB-Pokal-Runde zu erwarten hat.

Dann ist Weiche Flensburg der Bremer Gegner – so wie am Mittwochabend auch. Die Schleswig-Holsteiner waren zum Regionalliga-Duell mit Werders U23 nach Bremen gekommen. Am Ende nahmen die Flensburger beim 1:1 einen Punkt und Kohfeldt und Co. viel frisches Wissen über den Pokalrivalen mit nach Hause.

Weiche Flensburg hat Planungen für DFB-Pokal abgeschlossen

Das Unentschieden war für die Gäste in gewisser Hinsicht glücklich. Denn das Plus an hochkarätigen Chancen lag vor 650 Zuschauern ganz klar bei Werders Nachwuchs. Doch weil letztlich nur der Treffer von Josh Sargent nach 28 Minuten heraussprang, büßten die Bremer zwei wertvolle Heimpunkte ein. Andererseits: Flensburg war über weite Strecken der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft. Der Ausgleich durch den kurz zuvor eingewechselten Marvin Ibekwe (65.) war der Lohn dafür.

Am Rande der Partie informierte Weiche-Geschäftsführer Harald Uhr im Gespräch mit der DeichStube über den Stand der Vorbereitungen für das DFB-Pokalspiel. Wenn die Stadt Flensburg am Freitag ihr Okay gibt, wird definitiv auch in Flensburg gespielt. Alle Anträge seien gestellt, die Zusatztribünen und das mobile Flutlicht geordert. „Die Planungen“, so Uhr, „sind abgeschlossen.“ Sollte die Stadt dennoch nicht zu beseitigende Einwände haben, wäre zwei alternative Spielorte im Rennen – Lübeck und Hamburg. In der nahe Flensburg gelegenen dänischen Stadt Haderslev wird definitiv nicht gespielt. „Das erlauben die Statuten gar nicht“, so Uhr.

Werder: Plogmann - Bitter, Rieckmann, Bünning, Beste - Wagner - Ronstadt (86. Schumacher), Mbom, Straudi, Osabutey (74. Young) - Sargent (82. Dietz).

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