Ein Fußball liegt auf einem Rasenplatz in einem Tornetz - Szenerie: Trainingslager Werder Bremen
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Der SV Werder Bremen sorgt sich nicht nur um den Profi-Fußball, sondern auch um sein soziales Engagement. Dafür wurden die Grün-Weißen jetzt mit dem „Grassroots Award“ der Uefa ausgezeichnet.

Uefa zeichnet den SV Werder aus

„Grassroots Award“ - hier ist der SV Werder Bremen noch internationale Spitze

Bremen – Es ist der Teil der Arbeit des SV Werder Bremen, auf den kein Flutlicht fällt und den selten ein Fan bejubelt. Und doch ist es der Teil, der dem Verein noch zu internationalem Ansehen verhilft: Werder Bremen ist für sein soziales Engagement mit dem „Grassroots Award“ der Uefa ausgezeichnet worden. Die Grün-Weißen erhalten den Preis, der in fünf Kategorien verliehen wird, als „Bester Profi-Club“.

Honoriert wird mit der Auszeichnung das breite soziale Angebot des SV Werder Bremen, der sich in verschiedenen Projekten um Schulkinder, um Menschen mit Behinderungen, um Flüchtlinge oder um Senioren kümmert. Fußball an der Basis, Fußball für alle – das könnte die Überschrift sein für das, was der Club im Schatten des Profi-Geschäfts leistet und was die Uefa nun auszeichnet.

Werder Bremen bekommt „Grassroots Award“ der Uefa für soziale Projekte

„Wir sind sehr dankbar für und sehr stolz auf diesen Preis“, sagt Club-Präsident und Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald in einem Video-Beitrag auf Twitter: „Das ist eine Bestätigung unserer Arbeit gerade in einer Zeit, in der wir über die Entfremdung des Profi-Fußballs diskutieren und dort zurecht Fehlentwicklungen beklagen. Aber Werder Bremen wird genau dafür ausgezeichnet, dass wir nahe bei den Menschen sind, dass wir uns um die Menschen in unserer Gesellschaft, in unserer Region kümmern.“

Der Europäische Fußball-Verband Uefa verleiht den „Grassroots Award“ jährlich an Projekte und Clubs, die die Kraft des Fußballs für soziale Initiativen nutzen und damit Menschen helfen. In einer Videokonferenz gratulierte Uefa-Präsident Aleksandar Ceferin dem SV Werder Bremen und dankte für das Engagement. Übrigens: Trotz akuter Geld-Not in der Corona-Krise hat sich Werder bereits entschieden, nicht am Bereich CSR (Corporate Social Responsibilty) sparen zu wollen. (csa)

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