Dirk Wintermann, Mitglied des Aufsichtsrates des SV Werder Bremen, teilte via Twitter mit, dass sich die Lage der drei ukrainischen Schachspieler in der Ukraine verbessert hat.
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Dirk Wintermann, Mitglied des Aufsichtsrates des SV Werder Bremen, teilte via Twitter mit, dass sich die Lage der drei ukrainischen Schachspieler in der Ukraine verbessert hat.

Russischer Angriffskrieg in der Ukraine

Krieg in Osteuropa: Lage für Werders ukrainische Schachspieler hat sich gebessert

Bremen – Der Krieg in der Ukraine beschert den dortigen Menschen weiter viel Leid, weltweit wird mit großer Sorge auf das Geschehen in Osteuropa geblickt. Das ist beim SV Werder Bremen nicht anders. Am Osterdeich ist die Betroffenheit aber auch deshalb groß, weil unter anderem ein Schachtrio der Bundesliga-Mannschaft aus der Ukraine stammt und bis zuletzt in der Heimat festsaß. Doch jetzt gibt es gute Nachrichten: Zumindest zwei Denksportler haben das Land verlassen können.

„Um alle Drei haben wir uns große Sorgen gemacht. Mittlerweile hat sich die Lage für unsere drei Werderaner glücklicherweise etwas entspannt“, teilte Dirk Wintermann, Mitglied des Aufsichtsrates des SV Werder Bremen, am Freitag via Twitter mit. Demnach haben der 35-jährige Alexander Areshchenko und der 19-jährige Kirill Shevchenko die Erlaubnis erhalten, ausreisen zu dürfen. Beide sind sogar schon wieder am Brett im Einsatz, aktuell nehmen sie an der Schach-Europameisterschaft in Slowenien teil. Weil das Duo im wehrpflichtigen Alter ist, war ein Verlassen der Ukraine für sie bislang verboten, da das eigene Land verteidigt werden sollte.

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Krieg in Osteuropa: Lage für ukrainische Schachspieler des SV Werder Bremen hat sich gebessert

Komplettiert wird das Trio des SV Werder Bremen von Zahar Efimenko, dem anders als seinen Teamkollegen aber noch kein grünes Licht für einen Grenzübertritt gegeben wurde. Der 36-jährige Großmeister „hängt noch in der Ukraine fest, befindet sich aber in sicherer Gegend und startet zeitnah einen neuen Anlauf, mit Visum ausreisen zu dürfen“, erklärte Dirk Wintermann. „Wir drücken weiter die Daumen und sind in Gedanken bei allen, die in dieser schwierigen und schrecklichen Zeit direkt betroffen sind.“ Bereits zu Kriegsbeginn hatte Werder-Präsident Hubertus Hess Grunewald die russische Attacke scharf verurteilt. (mbü)

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