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Felix Kroos, Sebastian Polter und Anthony Ujah (v.l.) spielen aktuell alle für Union Berlin und spielten einst alle für Werder Bremen.

Ujah, Kroos und Polter kehren mit Union zurück

Vor Werder-Spiel gegen Union: So läuft es bei den drei Ex-Bremern

Der 1. FC Union Berlin spielt seine erste Saison in der Fußball-Bundesliga, für viele Spieler ist der Auftritt am Samstag gegen Werder Bremen ihre Premiere im Weserstadion. Aber nicht für alle. Gleich drei Berliner kennen das Weserstadion sogar gut oder sehr gut: Felix Kroos, Sebastian Polter und Anthony Ujah haben alle früher für Werder Bremen gespielt. Wie läuft es bei ihnen heute?

Felix Kroos 

In der Aufstiegssaison war er noch Kapitän, jetzt spielt Kroos (28) nur noch eine Nebenrolle bei Union Berlin. Der defensive Mittelfeldspieler kommt in dieser Saison bisher auf sieben Einsätze, erst zwei Mal stand er in der Startelf. Für Kroos (2010 bis 2016 bei Werder Bremen) ist es mit Union Berlin die erste Rückkehr ins Weserstadion, auf sein erstes Spiel gegen seinen Ex-Club muss er aber wohl weiter warten.

Sebastian Polter 

Das ist schon eine kuriose Geschichte. 2004/2005 spielte Polter in der Werder-Jugend – als Torwart. Weil er aber lieber Tore schießen wollte, musste er den Verein verlassen. Als Stürmer hatte Werder keinen Platz für ihn. Inzwischen stehen neun Bundesliga- und 42 Zweitliga-Tore in Polters Vita. Fünf Mal hat der 28-Jährige bisher gegen Werder gespielt, dabei gelang ihm ein Tor (2013 für den 1. FC Nürnberg). In der laufenden Saison kommt Polter auf zehn Spiele (zwei Tore), seine Einsatzzeiten werden allerdings immer weniger: In der Rückrunde spielte er erst acht Minuten.  Gegen Werder werden wohl nicht viele mehr folgen.

Anthony Ujah

Anthony Ujah: Nur ein Jahr spielte er für Werder Bremen: 2015/2016 beteiligte er sich mit elf Saisontoren bei der Mission Klassenerhalt, dann lockte das Geld: Für 11,5 Millionen Euro wechselte Ujah zum Liaoning FC nach China, anschließend ein Jahr zum FSV Mainz 05, im Sommer heuerte er dann bei Union Berlin an. So richtig läuft es dort noch nicht für den Nigerianer: 16 Bundesliga-Einsätze, nur sechs Mal Startelf, erst zwei Tore. Gegen Werder wird er wohl nicht in der Startelf stehen. Als zentraler Stürmer hat er zurzeit das Nachsehen gegenüber Sebastian Andersson.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt wurde indes mit einem Bierbecher beworfen.

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