SV Werder vor Sandhausen-Spiel

Personal-Update bei Werder Bremen: Optimismus bei Pavlenka, Zuversicht bei Bittencourt und Ducksch

Bremen - In Länderspielpausen ist es normal, dass der Kader des SV Werder Bremen etwas ausgedünnter daherkommt – selbst wenn nicht mehr ganz so viele Nationalspieler wie noch vor einigen Jahren auf Reisen sind. Doch nun gesellen sich auch noch ein paar personelle Probleme hinzu, die für mehr Platz auf dem Rasen sorgen. Am Mittwoch gab Trainer Ole Werner ein kleines Update bezüglich seiner fehlenden Profis.

Da sind etwa Marvin Ducksch und Leonardo Bittencourt, die sich beide nach einer Corona-Infektion in Quarantäne befinden. „Sie haben beide Symptome. Es ist nichts Gravierendes, aber schon so, dass beide etwas merken“, erklärte Werner. „Prognosen sind natürlich schwierig, aber wir haben noch elf Tage bis zum Sandhausen-Spiel, deswegen sind wir zuversichtlich, dass sie uns dann wieder zur Verfügung stehen.“ Ähnlich optimistisch ist der Cheftrainer des SV Werder Bremen auch bezüglich einer Genesung von Torhüter Jiri Pavlenka, dem aktuell Sprunggelenksprobleme zu schaffen machen. „Pavlas wird diese Woche individuell trainieren“, sagte Werner. „Ich gehe aktuell nicht davon aus, dass er für das Sandhausen-Spiel fraglich ist.“

Update (25. März 2022): Marvin Ducksch ist nach Corona-Infektion zurück bei Werder Bremen - aber nur als Zuschauer!

Werder Bremen-Verletzte: „Keine Quantensprünge“ bei Ömer Toprak, Marco Friedl und Mitchell Weiser

Anders verhält es sich bei Ömer Toprak (Muskel-Sehnen-Verletzung in der Wade), Marco Friedl (Bauchmuskelverletzung) und Mitchell Weiser (Muskelbündelriss im Adduktorenbereich). „Sie machen jeweils ihr individuelles Programm, aber da haben wir in den letzten Tagen keine Quantensprünge gesehen“, erklärte Ole Werner. „Insofern ist weiter davon auszugehen, dass sie uns alle gegen den SV Sandhausen nicht zur Verfügung stehen. Es bleibt dabei, dass die Prognosen für ein längeres Fehlen sprechen und wir abwarten müssen, wie der Trainingsfortschritt und das jeweilige Schmerzempfinden sind. Wir haben aber schon die Hoffnung, dass sie uns diese Saison noch helfen können.“

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Anders als in der Vergangenheit wird Ömer Toprak seine Reha nicht in Leverkusen, sondern vor Ort absolvieren. „Er wird hier in Bremen bleiben“, betonte Werder Bremens Coach. „Es ist gut, dass er bei der Mannschaft ist, aber das ist nicht ausschlaggebend gewesen. In erster Linie ging es darum, wo er für sein Empfinden am besten arbeiten kann.“ (mbü) Schon gelesen? Milos Veljkovic fährt trotz Personalsorgen in Werders Dreierkette zur Nationalmannschaft - das sagt Trainer Ole Werner!

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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