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„Rakete“ Milot Rashica ist zurück! Der Stürmer hat seine Adduktorenverletzung auskuriert und wird gegen den BVB sehr wahrscheinlich in der Startformation des SV Werder Bremen stehen.

Werder-Lazarett lichtet sich vor BVB-Spiel

SV Werder Bremen zu Gast beim BVB: Rashica bereit für die Startelf, Toprak fällt aus

Bremen - „Es gibt gute Nachrichten“, eröffnete Cheftrainer Florian Kohfeldt die Pressekonferenz des SV Werder Bremen vor dem Auswärtsspiel beim BVB (Samstag, 18.30 Uhr): „Milot Rashica ist definitiv ein Kandidat für die Startelf.“ Für Innenverteidiger Ömer Toprak kommt das Spiel bei seinem Ex-Club dagegen noch zu früh.

Milot Rashica hat überhaupt keine Probleme mehr, er ist definitiv ein Startelfkandidat“, sagte Florian Kohfeldt über den Angreifer, der zuletzt mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte, und machte sichtlich erleichtert einen Haken an diese Personalie. Zudem sei Maximilian Eggestein nach auskurierten Rückenproblemen „ein klarer Kandidat für 90 Minuten“ und auch Sebastian Langkamp (Muskelfaserriss) und Milos Veljkovic (Zehenbruch) werden gegen den BVB wieder zum Kader des SV Werder Bremen gehören, „aber ziemlich sicher nicht von Anfang an spielen“.

SV Werder Bremen: Ömer Toprak nicht einsatzbereit für Duell mit Ex-Club BVB

Für Ömer Toprak (Muskelfaserriss) kommt das Spiel bei Borussia Dortmund indes noch zu früh. „Ömer hat‘s nicht geschafft“, so Florian Kohfeldt. „Das ist eine Abwägung gewesen, unter einem gewissen Risiko hätte er spielen können“, erklärte der Coach. Jenes Risiko will der SV Werder Bremen aber nicht eingehen: „Wir werden ihn für das Spiel gegen Frankfurt vorbereiten und hoffen, dass dann auch Niklas Moisander wieder dabei ist. Dann wären wir in der Defensive abgesehen von Ludwig Augustinsson wieder komplett.“

In Dortmund kann Werder Bremen übrigens auch wieder mit Nuri Sahin planen. Der Sechser hat seine Gelb-Sperre abgesessen und dürfte wieder zur Startformation von Werder Bremen gehören. Philipp Bargfrede ist derweil noch kein Thema für 90 Minuten. „Bargi ist eine Woche weiter, das heißt aber nicht, dass er ein Startelfkandidat ist. Es kann aber sein, dass aus 20 Minuten 40 werden“, sagte Florian Kohfeldt. (tst)

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Derweil hat Coach Florian Kohfeldt über die Top-Talente von Werder Bremen gesprochen: Fünf Versprechen für die Zukunft. Mit Niklas Schmidt ist ein weiteres Talent des SV Werder Bremen verliehen. Er hat jetzt über Kritik, Gewichtsprobleme und das Werder-Internat gesprochen.

Zur letzten Meldung vom 24. September 2019:

Grünes Licht für Milot Rashica - „von allen die sicherste Option“ beim SV Werder Bremen

Die Fragezeichen werden weniger und kleiner beim SV Werder Bremen. Während die Innenverteidiger Ömer Toprak, Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic am Dienstag die ersten Schritte Richtung Comeback gemacht haben, verwischte Milot Rashica bei Trainer Florian Kohfeldt wohl die letzten Zweifel an seinem Bundesliga-Comeback am Samstag gegen Borussia Dortmund.

„Er ist von allen am sichersten eine Option für das Wochenende“, sagte der Coach über den schnellen Stürmer, der am vergangenen Spieltag beim 0:3 von Werder Bremen gegen RB Leipzig zwar schon Mitglied des Kaders war, aber über 90 Minuten auf der Bank blieb. Weil die Fitness eben noch nicht so war, wie sie sein sollte. Doch bis zum nächsten Spiel sollte es keine Einwände mehr geben. Am Dienstag meldete Florian Kohfeldt jedenfalls die volle Einsatzfähigkeit des Kosovaren: „Er hat das im Training ohne Probleme hinbekommen.“ 

Auch Philipp Bargfrede entwickele sich nach seinem 24-Minuten-Comeback gegen Leipzig in Richtung Startelf-Kandidat. „Man merkt schon im Training, dass er jetzt deutlich näher dran ist“, so Kohfeldt. (csa)

zur letzten Meldung vom 23. September 2019:

Werder Bremen verschiebt Comeback: Darum spielte Milot Rashica nicht gegen Leipzig

Bremen – Erst fehlte er in der Startelf – und dann wurde Milot Rashica überraschend auch nicht mal eingewechselt. Dabei hätte Werder den schnellen Stürmer gut gebrauchen können. Doch Milot Rashica hatte immer noch mit den Folgen seiner Muskelverletzung zu kämpfen und wurde schließlich geschont, wie Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, anschließend erklärte.

„Milot hatte am Freitag nach dem Abschlusstraining ein paar Ermüdungserscheinungen im Muskel. Da ist nichts passiert. Er war einfach ein bisschen kaputt“, berichtete Kohfeldt nach der 0:3-Heimpleite von Werder Bremen: „Deshalb haben wir vor dem Spiel festgelegt, dass er maximal zehn, 15 Minuten spielen soll, und auch nur, wenn wir vielleicht etwas zu verteidigen haben und noch einen Konterspieler brauchen. Sonst wäre es ein unnötiges Risiko gewesen.“ So kam in der 80. Minute Luc Ihorst zu seinem Bundesliga-Debüt.

Werder Bremen: Steht Milot Rashica gegen den BVB in der Startelf?

Milot Rashica hatte sich am 1. Spieltag Mitte August gegen Fortuna Düsseldorf im Bereich der Adduktoren verletzt. Am vergangenen Dienstag war er ins Mannschaftstraining von Werder Bremen zurückgekehrt. Läuft in dieser Woche alles glatt, sei Rashica am Samstag in Dortmund aber durchaus ein Kandidat für die Startelf. (kni)

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Die Innenverteidiger Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic kehren bei Werder Bremen nach langwierigen Verletzungen ins Training zurück. Derweil müssen die Grün-Weißen in der Offensive zwei Verletzungen auffangen: Ohne Herz und Hirn - so schwer wiegt der Ausfall von Niclas Füllkrug und Yuya Osako bei Werder Bremen. Auch interessant: Habt ihr schon die kuriose Geschichte von Luc Ihorsts Bundesliga-Debüt für Werder Bremen gelesen? Nach dessen Gefühlsausbruch am Sky-Mikro hat Maxi Eggestein, Mittelfeldmann des SV Werder Bremen, BVB-Kapitän Marco Reus in Schutz genommen und Verständnis für seine Aussagen gezeigt.

Zur letzten Meldung vom 14. September 2019:

Null-Risiko-Linie bei Werder Bremen: Milot Rashica gegen Union Berlin nicht dabei

Nein, Milot Rashica schafft es nicht in den Kader gegen Union Berlin. Zwar ist der Angreifer des SV Werder Bremen nach überstandener Adduktoren-Verletzung in den vergangenen Tagen zum Training auf den Platz zurückgekehrt, ein Einsatz am Samstag käme allerdings noch zu früh, sagt Trainer Florian Kohfeldt.

Am Beispiel Milot Rashica erklärt er zudem, wie er in den kommenden Tagen und Wochen mit den auf dem Weg zum Comeback befindlichen Verletzten von Werder Bremen umgehen will. Über allem steht der Leitspruch „Kein Risiko“. Kohfeldt: „Wir haben jetzt schon zwei, drei Spieler, bei denen wir sagen könnten: ,Komm, Augen zu und durch! Lassen wir sie halt spielen, es wird schon gutgehen.' Aber ich werde auch in der aktuellen Situation keinen Spieler opfern und eine weitere Verletzung riskieren.“

Das gilt aktuell für Rashica, auch Philipp Bargfrede ist mittlerweile nahe dran. In der kommenden Woche gerät auch Ömer Toprak in den Bereich einer möglichen Rückkehr. Aber nur wenn kein Rückfallrisiko mehr besteht, wird Kohfeldt – Personalnotstand hin oder her – einem Comeback zustimmen: „Wir müssen da vernünftig bleiben.“ (csa)

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Nächster Abwehr-Ausfall! Niklas Moisander fehlt Werder Bremen gegen Union Berlin. Nach der Rechnung folgt die Abrechnung von Werder Bremen: Frank Baumann schimpft auf die Bremer Politik und Innensenator Mäurer. Die Verletzten-Seuche nimmt kein Ende – auch Maxi Eggestein fehlt Werder Bremen gegen Union Berlin verletzt.

Zur letzten Meldung vom 4. September 2019:

Werder Bremen: Comeback von Milot Rashica bahnt sich an

Es gibt auch noch positive Nachrichten bei Werder Bremen: Das erste Comeback aus dem grün-weißen Lazarett deutet sich an. Trainer Florian Kohfeldt hofft noch in dieser Länderspielpause auf eine Trainingsrückkehr von Milot Rashica.

Der Stürmer wird gegen Union Berlin (14. September) noch fehlen, ein Comeback im Heimspiel gegen RB Leipzig (21. September) sei aber „in Reichweite“, sagt Florian Kohfeldt und freut sich nach all den schlechten Nachrichten der vergangenen Wochen über „Licht am Ende des Tunnels“. (csa)

Zur letzten Meldung vom 23.08.2019:

Milot Rashica fehlt nicht so lange, „wie befürchtet“

Glück im Unglück für Milot Rashica: Die Adduktorenverletzung des Stürmers von Werder Bremen hat sich in den abschließenden Untersuchungen als nicht ganz so schwerwiegend herausgestellt, wie zunächst befürchtet. 

Zwar bestätigte Trainer Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz von Werder Bremen am Donnerstag den bereits am Dienstag vermeldeten „wochenlangen Ausfall“ von Milot Rashica, fügte seinen Ausführungen allerdings auch folgenden Satz hinzu: „Sehr wahrscheinlich wird Milot nicht über die Länderspielpause hinaus ausfallen. Die Verletzung ist also nicht ganz so dramatisch, wie sie hätte sein können.“

Damit ist klar, dass Milot Rashica die Spiele bei 1899 Hoffenheim am Samstag und gegen den FC Augsburg am 1. September definitiv verpassen wird. Das Auswärtsspiel bei Aufsteiger Union Berlin (Samstag, 14. September) nach der Länderspielpause könnte für den 23-Jährigen aber eventuell schon wieder ein Thema werden. (mwi)

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Dass es Maxi Eggestein aktuell nicht ins von Ausfällen und Nachnomnierungen geprägte Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw geschafft hat, erregt bei Werder Bremen zwar nicht die Gemüter, aber nach Sportchef Frank Baumann hat sich auch Coach Kohfeldt klar pro Eggestein positioniert.

Derweil könnte sich bei einem anderen Stürmer eine überraschende Wende abzeichnen: Florian Kohfeldt lobte Martin Harnik und will ihn bei Werder Bremen behalten. Am zweiten Spieltag der Fußball-Bundesliga wollen die Grün-Weißen den „Kampfmodus“ aktivieren – alles Wichtige zur Partie von Werder Bremen bei der TSG Hoffenheim findet Ihr hier. Der Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 soll vor einem Wechsel zu Werder Bremen stehen. Aber warum hat Nabil Bentaleb eigentlich so schlechten Ruf?

Zur letzten Meldung vom 22. August, 12 Uhr: 

Werder holt keinen Ersatz für Milot Rashica: Baut Florian Kohfeldt jetzt das System um?

Milot Rashica zu ersetzen, ist kaum möglich. Jedenfalls nicht mit Bordmitteln. Werder Bremen will nicht mit einem Transfer auf den verletzungsbedingten Ausfall des Stürmers reagieren – also was tun?

Niemand sonst im Kader ist so schnell wie er. Niemand sonst hatte in der vergangenen Saison so einen Lauf wie er. Und doch muss Werder-Trainer Florian Kohfeldt einen Weg finden, den langfristigen Ausfall von Milot Rashica irgendwie zu kompensieren. Dafür sieht der Chefcoach von Werder Bremen zwei Möglichkeiten. Die eine: Ein anderer Spieler übernimmt Rashicas Rolle als Linksaußen im offensiven 4-3-3-System. Die andere: Kohfeldt verändert das grundsätzliche System bei Ballbesitz – etwa hin zum 4-4-2 mit Raute. „Ich hoffe aber, dass ich das nicht muss“, sagt der 36-Jährige und macht seine Entscheidung von der Länge der Ausfallzeit bei Rashica abhängig.

Werder Bremen: Wie lange Milot Rashica tatsächlich ausfällt ist noch nicht klar

Bisher ist nur bekannt, dass Milot Rashica wegen einer Adduktorenverletzung „mehrere Wochen“ pausieren muss. Kohfeldt braucht es aber genauer und erhofft sich von einer weiteren Untersuchung mehr und genauere Informationen. „Ein Stück weit hängt davon ab, wie wir reagieren werden“, sagt Kohfeldt. Heißt „mehrere Wochen“, dass Rashica zwei Spiele fehlt, kann Kohfeldt mit einem Eins-zu-eins-Ersatz (Johannes Eggestein?) arbeiten. Heißt „mehrere Wochen“ aber, dass Milot Rashica bis weit in den Herbst hinein fehlt, dann wäre möglicherweise System-Tüftelei bei Werder Bremen angesagt. Kohfeldt: „Das könnte dann ein Thema sein.“ 

Zur letzten Meldung vom 21. August 2019:

Transfers: Werder Bremen will keinen Ersatz für verletzten Milot Rashica verpflichten

Noch elf Tage, dann schließt der Transferfenster in der Bundesliga. Werder Bremen wird diese Zeit aber nicht nutzen, um mit einem Transfer auf die Verletzung von Milot Rashica zu reagieren.

„Wir werden in diesem Bereich nichts machen“, erklärte Sportchef Frank Baumann gegenüber der DeichStube: „Wir haben im Offensivbereich auch so sehr gute Möglichkeiten.“ Werder Bremen verfügt im aktuellen Kader neben Milot Rashica über sechs weitere Stürmer.

Einer davon ist Martin Harnik, an dessen Situation bei Werder Bremen ändere aber auch der Ausfall von Milot Rashica nichts. „Die Situation ist bekannt und bleibt, wie sie ist. Für Martin wird es schwer, einen Platz in der Startelf zu bekommen“, so Baumann. Der Werder-Manager weiter: „Wenn etwas Passendes für ihn und für uns dabei ist, sind wir gesprächsbereit.“

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Schock für Werder Bremen: Kevin Möhwald droht mit einer Knie-Verletzung monatelang auszufallen. Derweil hat Florian Kohfeldt den Grund verraten, warum Werder Bremen keinen neuen Sechser verpflichtet hat: Maxi Eggestein.

Zur letzten Meldung vom 20. August 2019:

Rakete gestoppt: Was der Rashica-Ausfall für Werder Bremen bedeutet

Die Formulierung ist absichtlich schwammig gewählt. „Mehrere Wochen“, so vermeldete es Werder Bremen, wird Milot Rashica dem Bundesliga-Club fehlen.

Grund ist eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich, die sich der Angreifer Milot Rashica am Samstag bei der 1:3-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf zugezogen hatte. Es ist eine bittere Nachricht für den mit internationalen Ambitionen in die Saison gegangenen SV Werder Bremen.

„Mehrere Wochen“ – das kann bedeuten, dass Milot Rashica Werder Bremen schon nach der Länderspielpause und damit am vierten Spieltag gegen Union Berlin wieder zur Verfügung steht. Es kann aber auch heißen, dass der 23-Jährige deutlich länger pausieren muss. „Ob drei, fünf oder sieben Wochen – wir können es derzeit einfach nicht seriös vorhersagen. Wir müssen noch die weitere Diagnostik abwarten“, erklärte Trainer Florian Kohfeldt am Dienstag. 

Werder Bremen von Milot Rashica-Verletzung hart getroffen

Klar ist aber, dass Milot Rashica die Spiele bei 1899 Hoffenheim am Samstag und gegen den FC Augsburg am 1. September verpassen wird. Und das ist für Werder Bremen eine enorme Schwächung. Wegen des Abgangs von Max Kruse zu Fenerbahce Istanbul müssen die Bremer die Startphase der neuen Spielzeit nun ohne die beiden besten Scorer der vergangenen Saison bestreiten. Kruse kam auf elf Tore und zehn Assists, Rashica auf neun Treffer (acht davon in der Rückrunde) und fünf Vorlagen. „Er ist einer unserer Besten, einer, der Spiele entscheiden kann. Sein Ausfall ist deshalb natürlich alles andere als eine gute Nachricht für uns“, seufzte Kohfeldt.

Besonders auf der linken Seite klafft bei Werder Bremen nun ein Riesenloch – defensiv, weil Ludwig Augustinsson weiterhin fehlt, und offensiv, weil nun auch Linksaußen Milot Rashica nicht zur Verfügung steht. Schon gegen Düsseldorf liefen bei Werder die meisten Angriffe über rechts, weil auf der anderen Seite Augustinsson-Ersatz Marco Friedl in der Abwehr verharrte und Rashica ohne die gewohnte Unterstützung (und später wegen der Verletzung) nicht die gewohnte Power entwickelte. Wer nun über die linke Seite angreift oder ob Kohfeldt auf ein 4-4-2 umstellt – das sind die Fragen, über die der Coach bis Samstag grübeln kann. Möglich ist ein Sturm mit Niclas Füllkrug und Johannes Eggestein – in einem 4-3-3 durch Yuya Osako ergänzt.

Werder Bremen: Doch kein Martin Harnik-Transfer nach Ausfall von Milot Rashica?

„Wir haben im Offensivbereich auf jeden Fall Alternativen“, sagt Sportchef Frank Baumann. Aber keine dieser Alternativen hat aus der vergangenen Saison eine Quote wie Milot Rashica vorzuweisen. Dennoch gilt: „Wir fangen nicht das Jammern an“, so Baumann.

Für Martin Harnik, der mitten in der Vorbereitung des SV Werder Bremen von Kohfeldt zum Verkauf angeboten worden war, ändert sich die Lage durch die Rashica-Verletzung übrigens nicht. Baumann zählt ihn offenbar nicht zu den Alternativen: „Die Situation ist bekannt und bleibt, wie sie ist. Für Martin wird es schwer, einen Platz in der Startelf zu bekommen.“ Ein Verkauf des 32-Jährigen ist nach wie vor möglich, um nicht zu sagen erwünscht. Baumann formuliert es so: „Wenn etwas Passendes für ihn und für uns dabei ist, sind wir gesprächsbereit.“ (csa)

Zur letzten Meldung vom 20. August 2019:

Bitter! Milot Rashica fehlt Werder Bremen mehrere Wochen

Das ist bitter! Werder Bremen muss mehrere Wochen auf Milot Rashica verzichten. Der Stürmer hat sich im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen.

Das teilte Werder Bremen am Dienstag am Rande des Mannschaftstrainings mit. Über eine konkretere Ausfallzeit Rashicas machte der Club keine Angaben, doch Einsätze gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) und den FC Augsburg eine Woche später sind damit ganz offensichtlich ausgeschlossen. (han)

Zur letzten Meldung vom 18. August 2019:

Werder Bremen bangt um Milot Rashica

Irgendwie hatte es auch so schon gereicht. 1:3 gegen Fortuna Düsseldorf verloren, Neuzugang Ömer Toprak ins Krankenhaus gefahren – und dann auch noch die Sorge um Milot Rashica. Der Stürmer von Werder Bremen hatte das erste Spiel der neuen Bundesliga-Saison nicht unbeschadet überstanden, musste nach 64 Minuten ausgewechselt werden.

Nicht freiwillig, nicht aus Leistungsgründen, sondern weil es im Adduktorenbereich zwickte. „Insgesamt war das nicht gerade ein geiler Tag für uns“, seufzte Florian Kohfeldt, Cheftrainer von Werder Bremen, entsprechend bedient. 

Einen Tag später konnte Werder dann leider keine Entwarnung geben. In einem offiziellen Statement ließ der Verein am Sonntag verkünden, dass Milot Rashica Oberschenkelprobleme erlitten habe, „die weitere Untersuchungen notwendig machen“. Ergebnisse würden erst in den kommenden Tagen erwartet werden.

Werder Bremen: Bangen um Milot Rashica - Rakete mit Probleme im Adduktorenbereich

Es bleibt also abzuwarten, wie intensiv Kohfeldt um Milot Rashica und dessen Einsatz am Samstag bei 1899 Hoffenheim fürchten muss. Am Samstagabend konnte der Coach nur noch Folgendes ergänzen: „Milot hat schon zur Halbzeit gesagt, dass er Probleme mit dem Oberschenkel hat. Dann hat er es nochmal eine Viertelstunde probiert, aber es ging nicht weiter. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist.“

Rashica hatte bis zur Auswechslung zwar nicht sein bestes Spiel für Werder Bremen abgeliefert, war kaum mal zu seinen gefährlichen Dribblings gekommen, aber immerhin war er der Vorbereiter des zwischenzeitlichen 1:1 gewesen. Vor der Pause hatte ihm nach Zuspiel von Yuya Osako ein Schritt gefehlt, um die Bremer in Führung zu bringen. (csa)

Mehr News zu Werder Bremen

Das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf war ein bitteres Debüt bei Werder Bremen für Ömer Toprak: Vom Platz ging es direkt ins Krankenhaus. Unseren Spielbericht zur Partie gibt es hier: Vorne ohne Coolness, hinten konfus - so verpatzte Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf den Bundesliga-Start. Am Sonntagabend wurde die zweite Runde des DFB-Pokals ausgelost - Werder Bremen spielt gegen den 1. FC Heidenheim.

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