Bitterer Abend für Leonardo Bittencourt: Der Torschütze des SV Werder Bremen musste nach 30 Minuten gegen Eintracht Frankfurt verletzt ausgewechselt werden.
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Bitterer Abend für Leonardo Bittencourt: Der Torschütze des SV Werder Bremen musste nach 30 Minuten gegen Eintracht Frankfurt verletzt ausgewechselt werden.

Fällt Bittencourt länger aus?

Zerrung im Rippenbereich: Werder Bremen droht Ausfall von Leonardo Bittencourt gegen VfL Bochum

Bremen – Schon nach einer halben Stunde war Schluss, für Leonardo Bittencourt ging es einfach nicht mehr weiter. Kurz zuvor hatte sich der Profi des SV Werder noch für seinen Kopfballtreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 bejubeln lassen, dann erlebte er nur noch als Zuschauer, wie seine Mannschaft am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt verlor (3:4). Ein paar Stunden und eine Nacht später stand die genaue Diagnose der Verletzung fest – und die könnte für die Bremer perspektivisch unschöne Konsequenzen haben.

„Wir haben Leo heute Morgen untersucht“, erklärte Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball am Montagmorgen während einer Medienrunde, „er hat eine Zerrung im Rippenbereich. Da müssen wir jetzt abwarten, wie sich das die Tage entwickelt.“ Womöglich droht Leonardo Bittencourt sogar eine längere Auszeit, das nächste Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr) steht für ihn jedenfalls gehörig auf der Kippe. „Man kann noch nicht genau sagen, wie lange die Ausfallzeit sein wird und wie es zum Wochenende aussieht“, meinte Fritz. „Da ist bei ihm sicherlich ein Fragezeichen dahinter.“

Werder Bremen-Profi Leonardo Bittencourt mit Zerrung im Rippenbereich: „Er hatte Probleme, richtig Luft zu bekommen“

Normalerweise lässt sich Leonardo Bittencourt nicht so einfach stoppen, Werder Bremens Mittelfeldmann gilt als Kämpfer, der sich auch bei Schmerzen gern mal durchbeißt. Gegen Frankfurt war das anders, da gab es offenkundig keine Chance, sich noch etwas mehr zu quälen. „Ich hatte solch eine Verletzung auch noch nicht, aber anscheinend ist es so, dass es sich dann doch auf die Atmung auswirkt“, schilderte Clemens Fritz. „Und Leo hatte einfach Probleme, richtig Luft zu bekommen. Wenn du dann solch ein Ziehen oder Stechen im Rückenbereich hast, dann ist das sehr unangenehm. Deshalb ist es dann auch besser, den Arm zu heben und zu signalisieren, dass es nicht mehr geht, als falschen Ehrgeiz an den Tag zu legen, dann aber den nötigen Meter nicht machen zu können.“

Wie schwer ein Fehlen Bittencourts aktuell wiegt, erlebten die Bremer direkt gegen Eintracht Frankfurt. „Es war natürlich unheimlich bitter für uns, Leo war sehr gut drin in dem Spiel“, hatte auch Fritz beobachtet. „Durch sein Tor hat er noch einmal mehr Selbstvertrauen bekommen, er hat ohnehin eine gute Grundintensität gehabt. Man hat gesehen, dass sein Ausfall ein Verlust in unserem Spiel war.“ Nun könnte es sein, dass der bislang so formstarke Leonardo Bittencourt durch seine Verletzung bei Werder Bremen auch gegen Bochum eine Lücke reißt, die erst einmal gefüllt werden muss. (mbü) Schon gelesen? Frankfurter Spielgeschwindigkeit überfordert Werder Bremen: Das hat Ole Werner noch nicht erlebt!

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