In der Partie des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart sollte Marco Friedl bei einem Spieler besonders wachsam sein: Sasa Kalajdzic.
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In der Partie des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart sollte Marco Friedl bei einem Spieler besonders wachsam sein: Sasa Kalajdzic.

Bremer Gastspiel beim VfB Stuttgart

Viel Kalajdzic-Kino für Friedl lässt Werder-Coach Kohfeldt hoffen

Bremen - Zehn Tage war er unterwegs, über 3000 Kilometer ist er geflogen, nur um am Ende mickrige acht Minütchen bei einer 0:4-Niederlage gegen Dänemark spielen zu dürfen. Die Länderspielreise mit der österreichischen Nationalmannschaft ist für Marco Friedl von Werder Bremen ziemlich enttäuschend verlaufen.

„Ich war schon überrascht, dass er so wenig Einsatzzeiten gekriegt hat“, sagt auch Florian Kohfeldt, sein Coach beim SV Werder Bremen. „Aus meiner Sicht hat er sehr, sehr stabile Leistungen in den letzten Wochen und Monaten gezeigt.“ Vielleicht aber hat sich die Reise dennoch gelohnt. Denn einen Mann konnte der Innenverteidiger beim Nationalteam ganz genau unter die Lupe nehmen: Sasa Kalajdzic.

Werder Bremen zu Gast beim VfB Stuttgart: Marco Friedl muss bei Sasa Kalajdzic wachsam sein

Am Sonntag (15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) ist der österreichische Stürmer des VfB Stuttgart Friedls Gegenspieler in der Bundesliga-Partie gegen Werder Bremen. Der 23-Jährige hat sich „im Laufe der Saison zu einem Top-Stürmer entwickelt“, sagt Kohfeldt. 13 Saisontore hat Kalajdzic schon geschossen, darunter acht in den letzten acht Spielen. Auch in den drei Spielen für die ÖFB-Auswahl traf er dreimal. Gerade bei Flanken ist der Zwei-Meter-Mann gefährlich. Da können Marco Friedl ein paar Extra-Einblicke in das Spiel des Stürmers gewiss nicht schaden. „Ich glaube, dass Marco schon gesehen hat, dass er sehr wachsam sein muss, um ihn zu verteidigen“, meint Kohfeldt. „Ich gehe davon aus, dass er die Zeit beim Nationalteam gewinnbringend genutzt hat und sich alle Informationen zusammengesucht hat, um ihn dann zu null zu verteidigen am Sonntag.“ Die ganze Bankdrückerei könnte also doch noch zu etwas gut gewesen sein. (han)

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