Frust bei Florian Kohfeldt: Der Cheftrainer des SV Werder Bremen hat beim VfB Stuttgart eine bittere Niederlage schlucken müssen.
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Frust bei Florian Kohfeldt: Der Cheftrainer des SV Werder Bremen hat beim VfB Stuttgart eine bittere Niederlage schlucken müssen.

Nach Werders bitterer 0:1-Pleite

„Ich wäre nicht mal mit einem Remis glücklich gewesen“ - die Stimmen zur Werder-Niederlage beim VfB Stuttgart

Der SV Werder Bremen verliert knapp und denkbar unglücklich mit 0:1 gegen den VfB Stuttgart durch ein Kopfball-Eigentor von Ludwig Augustinsson. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Cheftrainer SV Werder Bremen):  „Es war eine sehr, sehr unglückliche Niederlage. Wir sind als Mannschaft heute sehr nah an unser Limit gekommen, was das Offensivspiel und das Defensivspiel anbelangt. Wir waren sehr mutig, haben versucht, hinten heraus zu spielen, hoch zu pressen und haben das eine lange Zeit wirklich auch sehr ordentlich gemacht. Es gab in der ersten Halbzeit ein paar Halbchancen auf beiden Seiten. Mit Vorteilen für uns aus meiner Sicht. In der zweiten Halbzeit fand ich uns dann sogar noch einen Tick zielstrebiger und besser.

Ich fand uns mit Ball gut, ich fand uns gegen den Ball gut im Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir kriegen dann ein extrem unglückliches Eigentor. Aufgrund unserer Leistung und des Spielverlaufs wäre ich nicht mal komplett glücklich mit einem Unentschieden gewesen. Das wäre das Minimum, was wir verdient gehabt hätten. Die Niederlage entspricht nicht unserer Leistung. Wir waren heute definitiv nicht die schlechtere Mannschaft.“

Maximilian Eggestein (Werder-Profi): „Ich glaube, das war unsere unnötigste Niederlage der Saison. Wir haben viel Aufwand betrieben, gerade nach vorne. Dann durch so ein Gegentor zu verlieren, ist extrem bitter. Aber da kann ‚Ludde‘ leider gar nichts machen. Wir müssen selbst unsere Angriffe besser ausspielen. Wir hatten ja viele Situationen, wo wir es besser zu Ende bringen können, und haben es doch nicht geschafft.“ 

Werder Bremen-Profi Kevin Möhwald nach Niederlage gegen den VfB Stuttgart: „Einfach unglücklich“

Kevin Möhwald (Werder-Profi): „Es war eine absolut unnötige Niederlage. Wir hatten genügend Gelegenheiten, uns Chancen herauszuspielen. Wir waren im Abschluss dann nicht zielstrebig genug und das müssen wir uns zuschreiben. Wir bekommen dann ein unglückliches Eigentor und verlieren 0:1. Die Situation vor dem Eigentor geht vorne los: Castro löst sich von vier Spielern, was eigentlich nicht sein kann. Der Rest ist dann einfach unglücklich.“

Ömer Toprak (Werder-Profi): „Es ist bitter, dass wir heute so verlieren. Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt, Stuttgart gut unter Druck gesetzt und relativ wenig zugelassen. Das müssen wir mitnehmen und die Chancen, die wir haben, einfach konsequenter nutzen.“

Romano Schmid (Werder-Profi): „Wir müssen uns heute richtig ärgern, weil wir ein gutes Spiel gezeigt haben. Wir haben es versäumt, das Tor zu erzielen und hinten einen unglücklichen Gegentreffer kassiert.“

Werder Bremen unterliegt dem VfB Stuttgart denkbar knapp - Pellegrino Matarazzo: „Ein Kampfsieg“

Pellegrino Matarazzo (Cheftrainer VfB Stuttgart): „Wir haben nach der ersten Viertelstunde besser ins Spiel gefunden, hatten aber nicht die Präzision, die man sich wünscht, weswegen die Torchancen ausblieben. Aber unterm Strich steht ein Kampfsieg, ein zu Null, insofern bin ich zufrieden, auch wenn wir ein Eigentor dafür brauchten. Die späten Tore sprechen für unsere Moral und auch dafür, dass unsere Einwechselspieler immer Impulse bringen. Das freut mich. Wenn man solche Spiele auf Augenhöhe am Schluss gewinnt, dann ist das sicher ein Zeichen der Reife. Das ist sicher eine positive Entwicklung. Wenn es eine Mannschaft heute eher verdient hat zu gewinnen, dann wir.“

Sven Mislintat (VfB-Sportdirektor): „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, ein gutes Spiel gesehen von beiden Mannschaften. Und wir sind ganz froh, dass wir einen Tacken mehr Qualität in ein 1:0 umwandeln konnten. Wir haben jetzt 39 Punkte, sind noch einen Zähler von unserem ursprünglichen Saisonziel entfernt. Jetzt wollen wir mal gucken, was da noch kommt.“

*Mit Material von Sky, dpa und Werder.de. Auch interessant: Werder Bremen in Noten gegen Stuttgart: Niclas Füllkrug lässt die größten Chancen liegen.

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