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Videoanalyst Mario Baric ist ein wichtiger, wenn auch wenig bekannter Bestandteil des Teams hinter Trainer Florian Kohfeldt.

Spielvorbereitung für Trainer Kohfeldt

Videoanalyst Baric erklärt seinen Job

Bremen - Seine Arbeit findet größtenteils abseits der Öffentlichkeit statt, weniger wichtig ist sie für Werder deshalb nicht: Videoanalyst Mario Baric trägt mit seinem Team einen großen Teil zur Spielvorbereitung von Trainer Florian Kohfeldt bei. Was genau seinen Job ausmacht, hat er im Interview mit „Mein Werder“ verraten.

Baric und seine Videoanalyse-Kollegen Rafael Kazior und Pascal Schichtel stellen intern stets den nächsten Gegner der Bremer vor. „In diesem Zusammenhang werden wir gefragt, welchen Matchplan wir empfehlen würden“, erklärt Baric und betont: „Es ist die große Stärke Florians und seines Teams, sich Meinungen anzuhören, Menschen mit ins Boot zu holen, mit viel Empathie zu arbeiten.“

Spieler bekommen Videos aufs Handy

Die drei Analysten bieten dabei sowohl Material für die Trainer als auch spezielle Sequenzen für die Spieler an. Baric: „Die Sequenzen bekommen die Spieler auf ihre Handys gespielt, aber sie können sie auch in der Kabine anschauen.“ Inhaltlich gehe es unter anderem um das Verhalten möglicher Gegenspieler.

Seit Sommer hat sich Baric‘ Arbeit übrigens maßgeblich verändert. Neu ist, dass nun auf der Ersatzbank während eines Bundesligaspiels technische Hilfsmittel genutzt werden dürfen. „Wir haben auf der Tribüne während der 90 Minuten ein Live-Signal und können dadurch Videosequenzen unmittelbar an die Trainer auf der Bank schicken“, erklärt Baric. „Wir können permanent per Funk mit ihnen kommunizieren.“ Darauf würde kein Team in der Bundesliga mehr verzichten.

Im Trainingslager fanden Videoanalysen mit Mario Baric im beinahe berühmten weißen Zelt statt.

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