Werder-Coach Florian Kohfeldt hat ein großes Angebot an Offensivspielern im Kader.
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Werder-Coach Florian Kohfeldt hat ein großes Angebot an Offensivspielern im Kader.

Kader gegen Eintracht Frankfurt

Zu viele Stürmer: Was macht Kohfeldt mit dem Überangebot?

Bremen - Gegen Hannover 96 saßen diese sieben Herren auf der Bremer Ersatzbank: Torwart Luca Plogmann, die Verteidiger Marco Friedl und Sebastian Langkamp, Mittelfeldmann Kevin Möhwald sowie die Stürmer Milot Rashica, Johannes Eggestein und Claudio Pizarro.

Also ergab sich ein Feldspielerverhältnis von zwei Defensiven zu drei Offensiven – und einem (Möhwald) dazwischen. Möglich, dass das Personalpendel am Samstag in Frankfurt noch stärker Richtung Angreifer ausschlägt. Denn mit der Rückkehr von Martin Harnik wächst das Angebot an Stürmern. Es wird sogar zum Überangebot.

Harnik, Pizarro, „Jojo“ Eggestein, Rashica und dazu die Startelf-Spieler Max Kruse, Florian Kainz und Yuya Osako. Ganz schön viele aus der Abteilung Attacke. Dennoch sagt Trainer Florian Kohfeldt: „Für den Kader sehe ich noch kein Problem.“ Heißt wohl: Er will alle sieben mit nach Frankfurt nehmen.

Werder gegen Frankfurt zu offensivlastig besetzt?

Ganz klar positioniert er sich zu Harnik („Es gibt keine Diskussion um seine Nominierung“) als auch Pizarro („Er ist dabei“) und Johannes Eggestein („Über ihn denke ich nicht nach“). Sie alle werden demnach zum Kader gehören. Und Rashica, der nach seiner Einwechslung gegen Hannover stark gespielt hatte, steht ebenfalls nicht im Verdacht, ein Streichkandidat zu sein. „Er hat einen guten Eindruck gemacht“, so Kohfeldt. Kainz und Osako genießen ohnehin das Vertrauen des Trainers.

Will Kohfeldt alle Genannten im 18er-Kader unterbringen, müsste er also in Möhwald den einzigen Mittelfeldmann opfern. Oder einen der beiden Verteidiger zu Hause lassen. Mit dem Risiko, letztlich zu offensivlastig besetzt zu sein. „Die Grundsatzfrage stellt sich“, bestätigt Kohfeldt, drückt sich aber um eine Antwort herum. „Wir sind erst am Anfang der Woche. Vielleicht verletzt sich ja noch jemand“, sagt er.

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