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Thomas Delaney ist der siebte Name auf der Bremer Verletztenliste.

Auch Delaney fällt aus

Vom Verletzungspech verfolgt

Bremen - Es geht bei all der Euphorie ja fast ein bisschen unter, aber leugnen lässt es sich nicht: Werder wird nach wie vor vom Verletzungspech verfolgt – und das sogar äußerst hartnäckig.

Im Heimspiel gegen Schalke 04 zog sich am Dienstagabend der nächste Stammspieler eine Blessur zu, die ihn zu einer längeren Pause zwingt: Thomas Delaney. Der zuletzt so starke Däne steht wegen eines Muskelfaserrisses im linken hinteren Oberschenkel in den kommenden Spielen nicht zur Verfügung.

„Ich habe im Laufe des Spiels ein Zeichen bekommen, dass er Probleme hat“, berichtete Werders Trainer Alexander Nouri am Mittwoch. Zwar habe Delaney erst noch versucht, weiterzuspielen, „aber in der Halbzeitpause kam dann das klare Zeichen der medizinische Abteilung, dass es nicht mehr geht“. Delaney ist damit bereits der siebte Name auf der immer länger werdenden Verletztenliste der Bremer.

Ausfälle kann man "nicht bis zum Endlosen" auffangen

Für Clemens Fritz (OP am Syndesmoseband) und Izet Hajrovic (Kreuzbandriss) ist die Saison ohnehin gelaufen. Auch für Robert Bauer (Außenbandriss im linken Sprunggelenk), Lamine Sane (Adduktorenzerrung), Philipp Bargfrede (Oberschenkelprobleme) und Serge Gnabry (Adduktorenprobleme) kommt das Spiel in Frankfurt noch zu früh.

Immerhin: Gnabry, Sane und Bargfrede dürften laut Nouri in der Woche vor dem Nordderby gegen den HSV ins Mannschaftstraining zurückkehren. „Da sind wir optimistisch“, sagte der Trainer. Viel passieren darf Werders Profis bis dahin aber nicht mehr, zumal in Theodor Gebre Selassie und Zlatko Junuzovic in Frankfurt auch noch zwei Spielern die fünfte Gelbe Karte, sprich eine Sperre droht.

Zwar konnten die Bremer trotz aller Ausfälle bisher immer eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen, „aber natürlich kann man das nicht bis zum Endlosen fortführen“, weiß Coach Nouri, der die Lage trotz der vielen Ausfälle noch mit Humor sehen kann. So würde sich Co-Trainer und Ex-Profi Florian Bruns (37) im Training zwar täglich anbieten, „aber ich hoffe nicht, dass es noch soweit kommt, dass wir einen Spielerpass für ihn beantragen müssen“.

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