Wird dem SV Werder Bremen noch länger fehlen: Sechser Dikeni Salifou.
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Wird dem SV Werder Bremen noch länger fehlen: Sechser Dikeni Salifou.

Sechser fällt weiter verletzt aus

Werder-Coach Ole Werner: Wohl keine Salifou-Rückkehr vor der Winterpause

Bremen – Natürlich ist es ein ganz besonderes Duell für Dikeni Salifou, eines, nach dem er direkt nach Veröffentlichung des Bundesliga-Spielplans gesucht haben dürfte. Nur mitspielen wird er leider nicht, nicht mal im Kader stehen. Wenn der SV Werder Bremen heute ab 20.30 Uhr Salifous Ex-Verein FC Augsburg empfängt, bleibt dem 19-Jährigen nur die Rolle des Zuschauers.

Eine muskuläre Verletzung im Adduktorenbereich lässt nach wie vor nichts anderes zu. „Er macht Fortschritte in der Reha, aber es ist einfach eine sehr langwierige Verletzung“, sagt Werders Cheftrainer Ole Werner, der vor der Winterpause nicht mehr damit rechnet, dass Dikeni Salifou eine ernsthafte Option für den Kader wird. „Die Belastung kann zwar Stück für Stück gesteigert werden, aber trotzdem wird er uns noch einige Wochen fehlen. Auch wenn wir uns das natürlich anders wünschen, habe ich ihn vor dem Winter nicht mehr großartig eingeplant“, berichtet Werner, der den Neuzugang des SV Werder Bremen bei dessen Genesung auf gar keinen Fall unter Druck setzen möchte: „Er soll ohne Zeitdruck in aller Ruhe gesund werden.“

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Dikeni Salifou braucht noch Zeit: Wie Werder Bremen mit dem verletzten Neuzugang plant

Schon kurz nach seiner Verpflichtung aus der U19 des FC Augsburg hatte sich Salifou im Sommer verletzt abmelden müssen, verpasste auch das Trainingslager im Zillertal. Seitdem arbeitet der defensive Mittelfeldspieler hart für seine Rückkehr, radelt aktuell täglich zum Weserstadion, um dort im Kraftraum oder auf dem Platz individuelle Einheiten abzuspulen. Beim FC Augsburg hatte es das Talent mehrfach in den Bundesliga-Kader geschafft, kam aber nicht zum Einsatz. Beim SV Werder Bremen soll das möglichst bald anders werden. Werder hatte bei der Verpflichtung von Dikeni Salifou erklärt, dass der Neuzugang auf Anhieb fest für den Profikader vorgesehen ist und nicht etwa zunächst für die U23 (Regionalliga). Spätestens in der Rückrunde soll der Ex-Augsburger den Konkurrenzkampf anheizen. Das Rückspiel beim FCA findet übrigens Anfang März statt. (dco)

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