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Wie geht es weiter mit Luca Caldirola?

Aussortierter Innenverteidiger

Das Warten auf Angebote für Caldirola

Bremen. Irgendwie war es ja passend: Die kurze Nachspielzeit der Saison rauschte genauso an Luca Caldirola vorbei wie das große Ganze zuvor.

Als Werder Bremen nach Ende der Bundesliga-Saison noch zu Freundschaftsspielen in Gersten und Ahlerstedt antrat, war der Italiener einmal nur Zuschauer (Gersten) und einmal schon gar nicht mehr dabei (Ahlerstedt). Eine Blessur am Fuß ist der Grund.

Also gab es Caldirola nicht mehr im Werder-Trikot zu sehen. Und wenn für den Innenverteidiger alles nach Wunsch läuft, dann wird er Dress und Verein in den nächsten Wochen wechseln. Dabei erwartet er Unterstützung durch den SV Werder, will nicht, dass der Club einen Transfer zu einem gleichermaßen interessierten wie für ihn attraktiven Verein blockiert. „Ich erwarte, dass Werder mir jetzt hilft“, hatte der in der abgelaufenen Saison nur einmal eingesetzte Abwehrspieler unlängst gefordert.

Es liegt kein Angebot vor

Aber um zu helfen und Entgegenkommen zu signalisieren, braucht es erstmal eins: Ein Angebot für Caldirola. Und das liegt laut Werder-Sportchef Frank Baumann nicht vor. „Es muss etwas Konkretes auf dem Tisch liegen, dann können wir reden“, sagt der 42-Jährige.

Werder-Sportchef Frank Baumann.

Grundsätzlich, das hat Baumann bereits vor Wochen signalisiert, könne Caldirola (Vertrag bis 2019) gehen, die Tür aufhalten und ihn mit einem netten Händedruck nach draußen ziehen, will Werder aber auch nicht. „Wir müssen schon ein paar Hürden nehmen. Wir müssen uns mit dem Spieler und dem aufnehmenden Club einigen. Zu verschenken haben wir schließlich auch nichts“, so Baumann.

Luca Caldirola war auch in Gersten nur Zuschauer.

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