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Bei Werder Bremen trägt er die Rückennummer 14: Claudio Pizarro

Werder Bremen zu Gast beim FC Bayern München

14 und 41 - warum Pizarro in München glänzen wird

Bremen – Pleite gegen Paderborn, pfeifende Fans und schwächelnde Spieler – der Winter 2019 meint es in diesen Tagen nicht allzu gut mit Werder Bremen.

Übermäßig viel Anlass für Hoffnung und Optimismus liefert er vor Werders Auswärtsspiel beim FC Bayern München jedenfalls nicht. Zumal es da ja auch diese Zahlen gibt, die aus Bremer Sicht längst Zahlen des Schreckens sind. Seit 21 Spielen hat Werder Bremen in der Bundesliga nicht mehr gegen den Rekordmeister gewonnen, die letzten 17 Partien gingen allesamt verloren, Torverhältnis 11:62.

Puh. Muss man auch erstmal sacken lassen. Aber zum Glück gibt es sie ja, diese beiden Ziffern, aus denen sich – etwas Zweckoptimismus und Augenzwinkern vorausgesetzt – ein gutes Bremer Vorzeichen vor dem Duell in München ableiten lässt. Sie lauten: 1 und 4. Und sie führen auf direktem Wege – na klar! – zum ewigen grün-weißen Hoffnungsträger: Claudio Pizarro.

Werder Bremen: 14 Punkte aus 14 Spielen

Der trägt in Bremen – sowie zuvor während des Großteils seiner Karriere auch – bekanntlich die Rückennummer 14, wodurch das Bayern-Spiel für ihn zur Steilvorlage, wodurch er persönlich zum guten Omen wird. Schließlich wird es wohl kaum ein Zufall sein, dass Werder Bremen aktuell nach 14 Saisonspielen mit 14 Punkten auf dem Konto Tabellenplatz 14 belegt. Da schon mal drüber nachgedacht? Nein? Nicht schlimm. Wird nämlich noch besser.

Für Pizarro ist es am Samstag das 14. Bundesliga-Duell gegen seinen Ex-Verein Bayern München, und was ist dieser Samstag für ein Tag? Richtig, der 14. Dezember. Zudem trägt das Gestüt des Peruaners, der in seiner Laufbahn laut „transfermarkt.de“ knapp 14 Millionen Euro an Ablösesummen bewegt hat, den klangvollen Namen „El Catorce“, zu deutsch: „Die Vierzehn.“

Werder Bremen: Pizarro gewann 14 Titel in Deutschland

Immer noch nicht überzeugt? Dann drehen Sie die Ziffern doch einfach mal um. 41 ergibt das – sprich: Pizarros Alter sowie die bisherige Anzahl an Einwechslungen, die Werder in dieser Saison vorgenommen hat. Und welcher Spieler wurde von Trainer Florian Kohfeldt bisher am häufigsten ins Spiel gebracht? Philipp Bargfrede. Nein, Spaß beiseite: natürlich PIZARRO, der es unter Kohfeldt insgesamt – Bundesliga und DFB-Pokal zusammengerechnet - übrigens auf 41 Einsätze bringt und während seiner beispiellosen Karriere 14 Titel in Deutschland gewonnen hat (6x Meister, 6x Pokalsieger, 1x Ligapokalsieger, 1x Superpokalsieger). Sie merken inzwischen: Wir sind da einer ganz großen Sache auf der Spur...

Und wenn Sie jetzt immer noch nicht dran glauben, dass mit diesem Pizarro für Werder Bremen in München etwas geht (ja gehen muss!) – dann rufen Sie doch in Callao, der Geburtststadt der Legende an. Aber vergessen Sie die Vorwahl nicht: (+51) 14. (kni)

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