Wiesenhof ist seit 2012 Hauptsponsor des SV Werder Bremen. Jetzt wurde bei Mitarbeitern im Schlachtbetrieb das Coronavirus nachgewiesen.
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Wiesenhof ist seit 2012 Hauptsponsor des SV Werder Bremen. Jetzt wurde bei Mitarbeitern im Schlachtbetrieb das Coronavirus nachgewiesen.

Seit 2012 Hauptsponsor des von Werder Bremen

Coronavirus: Nun hat es auch den Werder-Hauptsponsor Wiesenhof erwischt

Bremen/Wildeshausen - Bundesligist SV Werder Bremen ist nach eigenen Angaben bislang ohne Corona-Fall beim eigenen Personal durch die Pandemie gekommen, nun hat es aber Hauptsponsor Wiesenhof erwischt.

Mehrere Mitarbeiter eines Schlachthofs der PHW-Gruppe („Wiesenhof“) im niedersächsischen Wildeshausen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Eine am Montag erfolgte Reihentestung sei bei 23 von 50 Mitarbeitern positiv verlaufen, sagte ein Sprecher des Landkreises. Der PHW-Gruppe zufolge sollen alle mehr als 1.100 Mitarbeiter des Schlachthofes auf eine Coronavirus-Infektion getestet werden. PHW hält eine Mehrheitsbeteiligung an dem Schlachthof Geestland Putenspezialitäten.

Werder Bremen: Coronavirus-Ausbruch bei Sponsor Wiesenhof 

Seit 2012 ist Wiesenhof Hauptsponsor beim SV Werder Bremen. Der Vertrag läuft noch bis 2022 und bringt dem Bundesligisten eine jährliche Einnahme von acht Millionen Euro. Bei einem Abstieg würde diese Summe zwar etwas sinken, allerdings gehört das Unternehmen bislang zu den Sponsoren, die auch in der Coronavirus-Krise allen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen sind. Ob das bei einer Ausweitung des Corona-Problems bei Wiesenhof so bleibt, muss abgewartet werden. Mit einigen Partnern, die in finanzielle Not geraten sind, musste Werder bereits nach Lösungen suchen.

Im Mai hatte die niedersächsische Regierung nach ersten größeren Coronavirus-Ausbrüchen in der Branche obligatorische Reihentestungen für alle Betriebe im Land angeordnet. Zusammen mit dem Unternehmen sollen nun Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Ursachen aufzuarbeiten, sagte Landrat Carsten Harings (parteilos). Schon Anfang Juni waren mehr als 1.100 Mitarbeiter getestet worden, dabei wurde ein Infektionsfall entdeckt. Von den aktuell 23 Infizierten waren dem Landkreis zufolge zuvor 22 negativ getestet worden. Ein neuer Mitarbeiter sei bei den Tests Anfang Juni noch nicht dabei gewesen. Zur Unterstützung bei der weiteren Kontaktermittlung forderte die Kreisverwaltung beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt zusätzliche Containment-Scouts an. (dpa/kni)

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