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Sportchef Frank Baumann (r.) von Werder Bremen ist kein großer Fan des Begriffs „Dino“, aber stolz auf die neuen Rekord-Marken seines Clubs.

Neue Rekorde zum ersten Bundesliga-Spieltag

Werder Bremen stellt HSV-Rekord ein - will aber kein Dino sein

Bremen - Gleich der erste Spieltag der neuen Bundesliga-Spielzeit bringt Werder Bremen zwei neue Bestwerte ein - und zwar vollkommen unabhängig davon, wie das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf ausgeht.

Wenn der Schiedsrichter die Partie im Weserstadion anpfeift, beginnt für Werder Bremen das 1867. Bundesliga-Spiel - mehr hat kein anderer Verein bestritten. Noch rangieren die Bremer in dieser Wertung gleichauf mit dem Hamburger SV an der Spitze (beide 1866 Spiele). Sie werden den Nordrivalen, der seit Sommer 2018 in der zweiten Liga beheimatet ist, aber sicher hinter sich lassen. Zudem startet Werder in sein 56. Jahr in der Bundesliga und setzt sich auch damit vom HSV (55 Jahre) ab.

Am Samstag um 15.30 Uhr wird das Rekord-Spiel Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf angepfiffen (hier geht's zum Live-Ticker).

Werder Bremen: „Evergreen“ statt Bundesliga-Dino wie der Hamburger SV?

Den Titel „Dino“, den die Hamburger jahrelang mit Stolz getragen haben, möchten die Bremer aber gar nicht haben. „Den Begriff finde ich für uns nicht passend, denn Dinos sterben ja irgendwann aus“, sagte Sportchef Frank Baumann - und richtete eine Bitte an die Journalisten: „Vielleicht könnt ihr ja mal einen Aufruf starten, wie man uns stattdessen nennen könnte.“ Im Internet kursiert schon länger ein passender Vorschlag: „Evergreen“.

Welchen Spitznamen Werder künftig auch immer trägt - stolz sind sie in Bremen allemal über ihre neuen Rekorde. „Sie zeigen die große Tradition des Vereins. Das ist eine schöne Anerkennung“, sagte Baumann. Der Sportchef weiß aber auch: „Kaufen können wir uns davon nichts.“

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Zum Bundesliga-Start muss Werder Bremen auf den verletzten Ludwig Augustinsson verzichten. Eine Besonderheit gibt es außerdem am ersten Spieltag: Genau wie der BVB wird auch Werder Bremen mit Trauerflor auflaufen. Unterdessen blocken die Grün-Weißen noch alle Gerüchte um einen Wechsel von Nabil Bentaleb zu Werder Bremen ab. Ein Transfer stand lange im Raum, jetzt hat Benjamin Henrichs Werder Bremen wohl endgültig abgesagt.

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