Werder-Stürmer Füllkrug verletzt

Trainer Ole Werner hofft auf Werder-Stürmer Niclas Füllkrug - auch weil Ersatzmann Oliver Burke noch Nachholbedarf hat

Bremen – Ein paar Sekunden im Pokal gegen Cottbus, knapp zehn Minuten in der Liga gegen Wolfsburg – das ist bisher die Ausbeute von Oliver Burke. Der neue Stürmer des SV Werder Bremen spielte in den jüngsten Pflichtpartien der Bremer eine eher untergeordnete Rolle. Doch nun plagt sich Torjäger Niclas Füllkrug mit einer Muskelprellung im Oberschenkel herum, seine Rückkehr ins Teamtraining ist ebenso wenig absehbar wie ein Einsatz am kommenden Wochenende. Folglich könnte schon am Samstag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr) Burkes ganz große Stunde schlagen. Aber ist der Schotte überhaupt schon so weit?

Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart gibt es hier im Live-Ticker der DeichStube!

„Er ist jemand, der natürlich über ein sehr hohes Tempo verfügt, der aber in den Abläufen - wann biete ich mich wo an - und vom Timing und den Laufwegen her, noch Luft nach oben hat“, meint Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen. „Er kann seine Schnelligkeit noch viel besser einsetzen. Da arbeiten wir mit ihm gemeinsam dran“. Klingt also nicht unbedingt so, als würde Oliver Burke da direkt der erste Startelfeinsatz winken, das hundertprozentige Vertrauen als Nebenmann von Marvin Ducksch vorhanden sein. Werner will sich in dieser Angelegenheit aber ohnehin nicht treiben lassen. „Erstmal schauen wir, wie es mit Niclas läuft. Wir haben ja noch eine Woche vor uns und gucken mal, wie sich die Dinge entwickeln“, sagt er mit Blick auf die Verletzung von Werder-Stürmer Niclas Füllkrug.

Werder-Bremen-Trainer Ole Werner über Oliver Burke: „Er ist jemand, der über ein sehr hohes Tempo verfügt“

Sollte Niclas Füllkrug schließlich doch ausfallen, gibt es neben Oliver Burke nominell noch eine weitere Sturm-Alternative im Kader des SV Werder Bremen, nämlich Eren Dinkci. Der 20-Jährige plagte sich zuletzt allerdings mehrere Wochen mit muskulären Problemen herum, hat zahlreiche Einheiten verpasst. Nun ist der gebürtige Bremer immerhin zurück im Kreise der Mannschaft. „Er ist jetzt seit dem Twente-Spiel rausgewesen, das ist ein knapper Monat, der ihm fehlt. Das hat ihm sicherlich nicht geholfen“, sagt Ole Werner, „trotzdem muss man jetzt sehen, wie er durch die Woche kommt.“ (mbü) Auch interessant: Werder Bremen scheint in der Bundesliga wieder angekommen zu sein - will zur Sicherheit aber hungrig bleiben!

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Rubriklistenbild: © Imago Images/Joachim Sielski

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