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Werder-Sportchef Frank Baumann und die Bremer Scouts schauen bei der Fußball-WM bei „ein paar Spielern und Ländern“ genau hin.

„Paar Spieler und Länder gezielt im Blick“

Werders WM-Scouting mit Mut zur Lücke

Bremen - Am 14. Juni zieht das größte Schaufenster der Fußball-Welt die Rollos hoch - die WM in Russland. Auch Werder Bremen ist mit Scouts vor Ort und hält nach neuen Spielern Ausschau.

Das Motto heißt dabei allerdings: Mut zur Lücke. „Wir werden nicht permanent vor Ort sein, sondern nur gezielt einzelne Spiele abdecken“, sagt Sportchef Frank Baumann in der „Bild“.

Der Grund: Reisen ist teuer. „Es ist auch ein Kostenfaktor. Russland ist kein kleines Land“, erklärt Baumann. „Aber natürlich haben wir ein paar Spieler und Länder gezielt im Blick.“ Um wen es geht, verrät der 42-Jährige nicht, nur so viel: „Brasilien und Frankreich sind nicht dabei.“

(han)

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Frank Baumann: Seine Karriere in Bildern

Frank Baumann
Frank Baumann, 1975 in Würzburg geboren, wechselte 1991 in die Jugend des 1. FC Nürnberg. In der Saison 1994/1995 feierte er beim damaligen Zweitligisten sein Profi-Debüt. Mit den Franken stieg er 1998 in die Bundesliga auf... © imago
Frank Baumann
… 1999 im wohl dramatischsten Abstiegskrimi der Bundesliga-Geschichte aber wieder ab. Baumann hatte eine unrühmliche Nebenrolle, als er am letzten Spieltag kurz vor Schluss das leere Tor verfehlte. Nürnberg verlor 1:2 gegen den SC Freiburg. © imago
Frank Baumann
Nach dem Abstieg wechselte Baumann zum SV Werder Bremen – seinen zweiten und letzten Verein als aktiver Profi. Bei Werder sollte er zehn Jahre lang den unaufgeregten Part im defensiven Mittelfeld übernehmen. © Witters
Frank Baumann
Im Jahr 2000 wurde Baumann Mannschaftskapitän bei Werder. Als solcher war er beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte mittendrin statt nur dabei: Er durfte beim Double 2004 Meisterschale und DFB-Pokal in die Höhe recken... © nordphoto
Frank Baumann
… und ließ sich beim Autokorso durch die Stadt gemeinsam mit Trainer Thomas Schaaf (l.) und Manager Klaus Allofs feiern. © imago
Frank Baumann
Danach war Werder Dauergast in der Champions League, spielte gegen einige der größten Mannschaften der Welt. 2009 führte er Werder außerdem ins Finale des Uefa-Cups (1:2 gegen Schachtjor Donezk). © imago
Frank Baumann
Auf dem Weg ins Endspiel gelang Baumann das wohl wichtigste Tor seiner Karriere, eines, das auf ewig einen Platz in der Vereinschronik haben wird. Der Kapitän traf im Halbfinal-Rückspiel gegen den HSV zum zwischenzeitlichen 3:1. Den „Assist“ verbuchte eine kleine weiße Papierkugel... © nordphoto
Frank Baumann
Das letzte Spiel seiner Karriere sollte nochmal ein echter Höhepunkt werden. Baumann spielte 2009 mit Werder im Finale des DFB-Pokals in Berlin – und schlug Bayer Leverkusen mit 1:0. Zum Ende der Laufbahn bekam Baumann noch einmal den großen goldenen Pott in die Hände. © nordphoto
Frank Baumann
Zwischen 1999 und 2005 spielte Baumann 28 Mal für die deutsche Nationalmannschaft (zwei Tore). Er wurde 2002 Vize-Weltmeister und nahm 2004 an der Europameisterschaft teil. © imago
Frank Baumann
Nur rund ein halbes Jahr nach dem Karriereende ernannte Werder Frank Baumann zum Ehrenspielführer – als erst siebtem Bremer überhaupt. © nordphoto
Frank Baumann
Baumann startete 2010 bei Werder eine Laufbahn im Management, zunächst als Assistent von Geschäftsführer Klaus Allofs, später als Direktor Profifußball und Scouting. Im Sommer 2015 hörte Baumann in der Position auf... © nordphoto
Frank Baumann
… kehrte aber nur etwa ein Jahr später zu seinem Club zurück: Nach der Entlassung von Thomas Eichin übernahm Baumann als Geschäftsführer Sport. © no rdphoto
Frank Baumann
In seiner Zeit als Sportchef verlängerte Baumann den Vertrag von Viktor Skripnik, musste den Trainer aber nach ganz schwachem Saisonstart in der Saison 2016/2017 entlassen. Später gab Baumann zu, dass die Vertragsverlängerung ein Fehler war. © nordphoto
Frank Baumann
Baumann benannte Alexander Nouri als Nachfolger. Der führte Werder aus dem Abstiegskampf fast noch bis nach Europa, den Start in die Saison 2017/2018 verpatzte aber auch er gründlich. Baumann entließ ihn nach elf Spieltagen ohne Sieg. © nordphoto
Florian Kohfeldt und Frank Baumann
Baumann beförderte U23-Coach Florian Kohfeldt zunächst zum Interims-, dann zum Cheftrainer. Kohfeldt schlug ein - und Baumann verlängerte seinen Vertrag. © gumzmedia
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