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Yuya Osako feierte gegen den SC Freiburg sein Bundesliga-Startelf-Comeback für Werder Bremen nach wochenlanger Verletzungspause.

Nach Rückkehr gegen SC Freiburg

Kohfeldt freut sich über Osakos „Top-Comeback“

Bremen – Gelungen war ihm längst nicht alles – ein Fehlpass hier, nicht gedankenschnell genug dort –, was nach einer so langen Pause aber auch kein Wunder ist. Erstmals nach zwei Monaten hatte Yuya Osako gegen den SC Freiburg wieder in Werder Bremens Startelf gestanden.

Und auch wenn dem Japaner der fehlende Rhythmus durchaus anzusehen war – unter dem Strich blieb ein positiver Gesamteindruck: Werder Bremen braucht diesen Yuya Osako ganz einfach für seine Offensive.

„Gemessen an der Zeit, die er nicht gespielt hat, war es ein Top-Comeback“, lobte Trainer Florian Kohfeldt und nannte Osako einmal mehr einen „absoluten Schlüsselspieler“. Gegen Freiburg, bis zu seiner Auswechslung in der 72. Minute, brachte es der 29-jährige Angreifer auf 37 Ballkontakte. Mit einem davon bereitete er das frühe 1:0 von Milot Rashica vor. „Ich glaube, es war zu sehen, welche Qualität er reinbringt, wie er sich behauptet mit dem Gegner im Rücken“, sagte Kohfeldt, dem genau dieses Element im Bremer Offensivspiel gefehlt hatte.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt erwartet noch stärkeren Yuya Osako gegen Mönchengladbach

Während der Vorbereitung hatte der Trainer viel Zeit darauf verwendet, seiner Mannschaft Chipbälle auf den zentralen Angreifer als alternatives Offensiv-Stilmittel einzutrichtern. Dann verletzte sich erst Osako, danach auch noch Niclas Füllkrug, sodass Werder plötzlich die Anspielstationen für diese Bälle fehlten. Auch deshalb ist Osakos Rückkehr so wichtig.

„Ich bin froh, dass er das Spiel gut überstanden hat“, sagte Kohfeldt, der mit dem Stürmer fest für das schwere Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 13.30 Uhr) plant, ihn sogar noch stärker erwartet: „Er ist dann wieder eine Woche weiter.“ (dco)

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Nach Jiri Pavlenkas Patzern gegen den SC Freiburg meldet sich Tim Wiese, der ehemalige Keeper des SV Werder Bremen, zu Wort und kritisiert Florian Kohfeldt. Frank Baumann ist unterwegs: Der Sportchef von Werder Bremen schaut sich nach potentiellen Neuzugängen um. Vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach: Fohlen-Manager Max Eberl im Interview.

Zur letzten Meldung vom 31. Oktober 2019:

Osako entscheidet selbst, ob er beginnt

Er ist wieder da! Erstmals seit dem 14. September (2:1 bei Union Berlin) stand Yuya Osako am Mittwochabend im Pokal gegen Heidenheim für den SV Werder Bremen wieder auf dem Platz.

Trainer Florian Kohfeldt bezeichnete den 22-minütigen Einsatz des Japaners als „perfekten Einstieg“ nach dessen Oberschenkelverletzung und gab ihm anschließend noch für das Bundesliga-Heimspiel von Werder Bremen am Samstag eine Einsatzgarantie der besonderen Art: „Wenn er sich 60, 70 Minuten zutraut, dann wird Yuya spielen.“

Yuya Osako entscheidet also selbst über seinen Startelf-Einsatz. Die Vorzeichen sind dabei gut. Der 29-Jährige war beim Stand von 4:1 bei Werder Bremen eingewechselt worden, konnte also ganz in Ruhe Spielpraxis sammeln. Und Kohfeldt berichtete noch: „Yuya hat sich nach dem Spiel gut gefühlt.“ (kni)

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Am Mittwochabend entwickelte sich ein Zoff um ein Stück Stoff: Darum krachte es im Weserstadion mit den Werder-Ultras - die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema. Derweil plädierte Werder-Trainer Florian Kohfeldt: „Wir müssen die Schiedsrichter mehr schützen.“ Die voraussichtliche Aufstellung von Werder Bremen gegen Freiburg: Osako vor Startelf-Rückkehr. Am Samstag ist wieder Bundesligaspieltag: Werder Bremen bekommt es mit der Welle des SC Freiburg zu tun.

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