+
Yuya Osako hinterließ im Testspiel von Werder Bremen gegen den FC Everton einen sehr guten Eindruck bei Cheftrainer Florian Kohfeldt.

Osako überzeugt auf Kruse-Position

Kohfeldts großes Lob für Werder-Angreifer Osako: „Das ist der Wahnsinn“

Bremen – Florian Kohfeldt war gar nicht explizit danach gefragt worden, also sprach es der Trainer von Werder Bremen selbst an. Schließlich hatte ihm einer seiner Spieler während des 0:0 im Testspiel gegen den FC Everton besonders gut gefallen. Wieder einmal. „Er hat es sehr gut gemacht“, sagte der Coach – und ließ ein wahres Loblied auf Yuya Osako folgen.

Und in der Tat: Der Japaner ist bei Werder Bremen der vielleicht größte Gewinner der Vorbereitung, könnte in der neuen Saison eine deutlich wichtigere Rolle einnehmen als noch im Vorjahr. Die Partie gegen Everton lieferte da einen guten Vorgeschmack.

Yuya Osako agierte gegen den Club aus der Premier League als zentraler Mann im Bremer Dreier-Sturm, ließ sich immer wieder weit ins Mittelfeld zurückfallen, um die Bälle zu verteilen. „Ein Spieler mit dieser Vororientierung, das ist ja der Wahnsinn“, schwärmte Florian Kohfeldt, „wie er sich anbietet, wie er das Spiel weiterverlagert.“ Zwar glückten dem Japaner längst nicht alle Aktionen. Es wurde aber deutlich, dass er bei Werder Bremen künftig der Mann für die überraschenden und deshalb tödlichen Pässe sein kann.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt lobt Angreifer Yuya Osako: „Ich finde ihn überragend“

Anders als noch in der vergangenen Saison, plant Kohfeldt inzwischen fest mit dem 29-Jährigen im Zentrum. Nach dem Abgang von Max Kruse zu Fenerbahce Istanbul ist dort Platz für Osako, der in seiner ersten Spielzeit für Werder meist über den Flügel kam. 21 Einsätze standen am Ende für den Nationalspieler zu Buche, drei Tore und drei Vorlagen sind ihm dabei gelungen. Bei Kohfeldt, das ist dem Trainer deutlich anzumerken, ist die Hoffnung groß, dass Osako diese Werte in der Saison 2019/2020 klar übertrifft. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls ziemlich gut.

Hinter Yuya Osako liegt ein Sommer ohne Turnierteilnahme mit der Nationalmannschaft, sprich: mit viel Erholung. „Man merkt einfach, wie frisch er nach dem Urlaub ist“, hatte Kohfeldt bereits während des Trainingslagers im Zillertal betont. Weitere Pluspunkte: Der stille Stürmer ist innerhalb der Mannschaft vor seiner zweiten Saison bei Werder Bremen mittlerweile voll integriert, wirkt während der Trainingseinheiten regelrecht gelöst – und hat mit der deutschen Sprache auch keine allzu großen Probleme mehr. Er könnte für Werder nach einem Jahr nochmal wie ein Neuzugang wirken – und dafür sorgen, dass sich das Bild des Trainers auf die Öffentlichkeit überträgt: „Ich weiß, dass er nicht immer so gesehen wird, aber ich finde ihn überragend.“ (dco)

Mehr News zu Werder Bremen

Der Coach ist ein Werte-Steigerer: Es gab bei Werder Bremen eine Marktwert-Explosion unter Florian Kohfeldt. Unterdessen spricht Coach Florian Kohfeldt über die neuen Ersatzbänke und den neuen Rasen im Weserstadion von Werder Bremen: „Wir hatten schon besseres Geläuf.“ Außerdem naht das erste Pflichtspiel der Saison, und das ist ein ganz besonderes für die Delmenhorster Familie Urbainski: Bei Werder gespielt, gearbeitet und nun plötzlich Gegner im DFB-Pokal

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare