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Florian Kohfeldt ist mit Werder Bremen am Posthotel im Zillertal angekommen. Dort beginnt am Donnerstag das Trainingslager.

Werder-Trainingslager beginnt

Werder Bremen ist im Zillertal angekommen

Bremen – Um 14.50 Uhr fuhr der Bus am Donnerstag am Posthotel in Zell am Ziller vor. Heraus kletterten etliche Männer, die in den kommenden zehn Tagen wenig vom herrlichen Bergpanorama des Zillertals haben werden.

Mit dabei auch Torhüter Jiri Pavlenka, für den der Urlaub ebenso erst jetzt endet wie für Altmeister Claudio Pizarro, der kurz vor dem Kollegen privat im weißen Bentley angereist war. Für alle ist nun Schuften angesagt. 

Optimale Trainingsbedingungen für Werder Bremen

Zum achten Mal macht Werder Bremen in der Tiroler Urlaubsregion Station für ein Trainingslager – und wie in den vergangenen Jahren auch sind die Bedingungen optimal. 

Die zwei Plätze des Parkstadions sind von Werder-Greenkeeper Sebastian Breuing auf Bundesliga-Niveau gebracht worden, die Turnhalle der angrenzenden Schule sowie die benachbarte Tennishalle stehen den Bremern ebenfalls zur Verfügung. 

Und das Posthotel hat der SV Werder wie in den vergangenen Jahren auch während des Trainingslagers exklusiv für sich. Für Trainer Florian Kohfeldt ist das kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. „Im Trainingslager sind wir Trainer und natürlich vor allem die Spieler irgendwann in einem Erschöpfungszustand. Da ist es ein Riesen-Vorteil, wenn du auch mal für dich sein kannst. Du kannst da auch mal im Garten liegen oder im Bademantel rumlaufen und musst keine Angst haben, dass da jemand um die Ecke kommt und noch ein Foto will. Dieses Intime und Für-uns-sein ist ein Riesen-Vorteil.“

Einzelzimmer für Claudio Pizarro und Davy Klaassen

Wobei der eine oder andere noch mehr Privatsphäre genießen kann als der Rest. Stichwort: Einzelzimmer. Claudio Pizarro hat eins, Davy Klaassen auch, insgesamt knapp die Hälfte des Kaders. „Es geht dabei nicht um einen Stammspieler-Status, sondern es geht eher ums Alter“, erklärt Kohfeldt und hofft mit einem Augenzwinkern, „dass ich auch ein Einzelzimmer bekomme“. Soll wohl. 

Das Posthotel bietet dem Trainer sogar ein ziemlich schickes Apartment. Der Großteil des Teams logiert in Einheiten mit Einzel-Schlafzimmern, aber einem gemeinsamen Wohnbereich.

Traumwetter zur Werder-Ankunft in Zell am Ziller

Bleibt noch das Wetter: Zur Ankunft schien die Sonne, das Thermometer kratzte an den 30 Grad. In den kommenden Tagen soll es nur wenig kühler werden. Und die üblichen kurzen Gewitter bleiben wohl auch nicht aus. Neuzugang Niclas Füllkrug, der früher als junger Spieler schon mit Werder im Zillertal war, weiß: „Mindestens ein Tag war hier immer Weltuntergang.“

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