Florian Kohfeldt, ehemaliger Coach des SV Werder Bremen, will sich als emotionaler Trainer auch beim VfL Wolfsburg treu bleiben.
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Florian Kohfeldt, ehemaliger Coach des SV Werder Bremen, will sich als emotionaler Trainer auch beim VfL Wolfsburg treu bleiben.

Kohfeldts emotionale Mentalität

Neuer Club, neue Aufgabe – aber Ex-Werder-Coach Florian Kohfeldt will sich treu bleiben

Wolfsburg – Er ist wieder da: Florian Kohfeldt hat seinen Dienst als neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg bereits angetreten und einen klaren Plan, wie er die „Wölfe“ nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wieder bissig machen will. Im Interview mit dem clubeigenen „Wölfe TV“ versprüht Kohfeldt, der sich nach dem Abstieg mit dem SV Werder Bremen im Mai 2021 aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, wieder den emotionalen Kampfeswillen, der ihn einst an der Weser auszeichnete. Neuer Club, neue Aufgabe – aber Kohfeldt will sich treu bleiben.

„Es gibt nicht viele Gründe, sich nicht für Wolfsburg zu entscheiden“, beginnt Florian Kohfeldt das Interview: „Ich glaube, dass es hier einfach wahnsinnig gute Rahmenbedingungen gibt. Und das Wichtigste für einen Trainer: Eine Mannschaft, bei der ich das Gefühl habe, da steckt wahnsinnig viel Potenzial drin.“ Kohfeldt wirkt wieder deutlich frischer, hat den Ballast des Abstiegs mit Werder Bremen offenbar abgeworfen und den Akku aufgeladen. Die Lust auf die neue Aufgabe ist dem Coach deutlich anzumerken, und so gerät der VfL-Trainer direkt in Wallung, als er nach seiner Philosophie gefragt wird: Einen „sehr dominanten Fußball“ wolle er spielen lassen, „der immer auf der Suche nach Tempo-Aktionen ist. Gepaart mit Mentalität. Die mir auch sehr wichtig ist, die auch emotional ist.“

Emotionale Mentalität wie bei Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt will sich beim VfL Wolfsburg treu bleiben

Diese emotionale Mentalität hatte Florian Kohfeldt schon beim SV Werder Bremen vorgelebt, sich als eine Art Credo zu eigen gemacht – und dabei soll es auch in Wolfsburg bleiben: „Ich bin schon ein emotionaler Trainer und werde versuchen, die Energie ein Stück weit auf die Mannschaft zu übertragen.“ Kohfeldt wolle so „einen Spielstil finden, der eine Wiedererkennung hat und damit gepaart ist, dass die Mannschaft sich wohl fühlt. Dann werden die Ergebnisse zwangsläufig kommen, weil die Qualität der Einzelspieler sehr hoch ist.“ Kohfeldts Forderung: „Man muss die Überzeugung sehen, das Spiel zu ziehen, egal wie es gerade steht.“

Dem VfL Wolfsburg die kohfeldtsche Handschrift samt emotionaler Mentalität zu verpassen, ginge allerdings nicht von heute auf morgen, und so sei es von Bedeutung, einen Eindruck vom Ist-Zustand zu gewinnen. „Reden wird das Allerwichtigste sein“, so Florian Kohfeldt: „Mit der Mannschaft aber auch mit dem Staff, dem Trainerteam. Reden, reden, reden – Informationen aufsaugen und sehen, wo wir sind. In allen Bereichen.“ (tst) Auch interessant: Wer wird Kohfeldts Co-Trainer? Ex-Werder-Coach ohne Bremer Staff in Wolfsburg! Lest auch: So seht Ihr das Zweitliga-Spiel von Werder Bremen gegen den FC St. Pauli live im TV und im Live-Stream!

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