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Philipp Bargfrede ist nicht mehr länger Bestandteil des Mannschaftsrats von Werder Bremen.

Kohfeldt hat Gremium neu zusammengesetzt

Zu lange verletzt: Deshalb fehlt Bargfrede im Werder-Mannschaftsrat

Bremen – Raus, rein und jetzt doch wieder raus: Für Philipp Bargfrede ist das Dasein als Mitglied des Werder-Mannschaftsrats wie ein Orientierungslauf durch eine Drehtür. 2017 hatte der damalige Coach Alexander Nouri ihn nicht erneut für die Spieler-Vertretung benannt. Grund: Bargfrede war ein Langzeitverletzter.

2018 berief Nouri-Nachfolger Florian Kohfeldt den dienstältesten Profi von Werder Bremen wieder in das Gremium. 2019 aber ist Philipp Bargfrede erneut nicht dabei. Aus den gleichen Gründen wie 2017. 

Werder Bremen: Florian Kohfeldt streicht Philipp Bargfrede aus dem Mannschaftsrat

Kohfeldt erklärte: „Wir haben das in einem Vieraugengespräch gemeinsam so entschieden. Philipp ist noch für eine gewisse Zeit verletzt, hat deshalb andere Abläufe und Trainingszeiten als alle anderen, ist nicht so oft und so nahe bei der Mannschaft.“ Deshalb erschien es Kohfeldt nicht sinnvoll, den seit Mitte März verletzt fehlenden Mittelfeldmann für den Mannschaftsrat zu nominieren. „Philipps Bedeutung ist aber groß genug, er benötigt keinen Platz im Mannschaftsrat, um Einfluss auf die Dinge zu nehmen“, meint der Coach.

Kohfeldt bestimmt den Kreis der Spieler, die das Team bei wichtigen sportlichen, wirtschaftlichen und strukturellen Themen gegenüber der Vereinsführung vertreten, in Eigenregie, lässt nicht wählen. In der laufenden Saison gehören neben Kapitän Niklas Moisander und dessen Stellvertreter Davy Klaassen auch Nuri Sahin, Theodor Gebre Selassie, Jiri Pavlenka, Maximilian Eggestein und Sebastian Langkamp dem Rat an. Außer Bargfrede ist auch Martin Harnik nicht mehr dabei. (csa)

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