Seit Ole Werner als Trainer beim SV Werder Bremen übernommen hat, trifft sein Team immer. Zuletzt gab es in zehn Pflichtspielen in Serie immer mindestens zwei Werder-Tore zu sehen.
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Seit Ole Werner als Trainer beim SV Werder Bremen übernommen hat, trifft sein Team immer. Zuletzt gab es in zehn Pflichtspielen in Serie immer mindestens zwei Werder-Tore zu sehen.

Nach 2:0-Erfolg von Werder in Bochum

Zwei Rekorde und zwei starke Ole-Werner-Serien: SV Werder Bremen begeistert wieder mit Offensivspektakel

Bremen/Bochum – Der SV Werder Bremen begeistert die Liga mit seiner offensiven Spielweise und der Vorliebe für ganz späte Tore. Wenn der Gegner schon gedanklich unter der Dusche steht, schlägt das Team von Trainer Ole Werner erst so richtig zu. Nach der 85. Minute klingelte es einmal zum 2:2-Endstand gegen Stuttgart, dreimal beim irren 3:2-Sieg in Dortmund, einmal zum letztlich zu späten 3:4-Anschlusstreffer gegen Eintracht Frankfurt und zuletzt zweimal in Bochum. Macht in Summe sieben Tore in den letzten fünf Minuten plus Nachspielzeit. Ein Wert, den in der vergangenen Saison nur fünf Bundesligisten erreicht hatten - nach 34 Spielen wohlgemerkt.

Sieben Tore ab der 86. Minute nach fünf Spieltagen – das hatte die Bundesliga in ihrer langen Historie noch nie gesehen. Werder Bremen pulverisierte in dieser noch jungen Saison den vom MSV Duisburg (1972/73) und Karlsruher SC (1988/89) gehaltenen Rekord. Beide Vereine kamen auf jeweils vier Tore. Auch die Tordifferenz für den Schlussabschnitt (+7) ist unerreicht gut.

Doch der SV Werder Bremen sorgt in diesen Tagen nicht nur mit Rekorden für Schlagzeilen, sondern auch mit seiner mitreißenden, offensiven Spielweise und zwei beeindruckenden Serien. So haben die Bremer im nunmehr zehnten Pflichtspiel (!) in Folge mindestens zwei eigene Treffer erzielt. Das ist beileibe kein Zufall. Denn, und das ist die zweite rekordverdächtige Marke, in bislang 25 Pflichtspielen unter Trainer Ole Werner ist der SVW nie ohne eigenen Treffer geblieben. Das schafften nicht einmal die Werder-Legenden Otto Rehhagel oder Thomas Schaaf.

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Rekordverdächtiges Werder Bremen unter Ole Werner: Zehn Pflichtspiele in Folge mit mindestens zwei eigenen Toren

Zudem stellen die Grün-Weißen in der laufenden Bundesliga-Saison nach fünf Spieltagen mit zwölf erzielten Toren die zweitbeste Offensive (zusammen mit Union Berlin). Nur Abo-Meister FC Bayern München traf noch zuverlässiger (17 Tore). Und: In Bochum stand nun, wenn auch mit etwas Glück, hinten erstmals in der laufenden Saison die Null. Zahlen, die die ohnehin schon breite grün-weiße (oder lachsfarbene) Brust des SV Werder Bremen noch ein bisschen mehr anschwellen lassen dürften.
 
Am 6. Spieltag (Freitag, 20.30 Uhr) kommt es für die Bremer nun zum Duell mit dem FC Augsburg, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Dann will Werder endlich wieder einen Bundesliga-Heimsieg feiern – den ersten seit dem 2:1 am 26. Februar 2021 gegen Eintracht Frankfurt. Da trifft es sich doch ganz gut, dass die Fuggerstädter zuletzt dreimal in Folge verloren haben, zweimal fiel die Entscheidung dabei durch ein Tor in der Nachspielzeit… (mur/mwi) So können Fans Werder Bremen gegen den FC Augsburg live im TV und im Livestream sehen!

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