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„Wir wollen in Mainz unbedingt gewinnen, weil es für das TV-Ranking noch größere Auswirkungen haben kann“, betont Sportchef Frank Baumann.

Bis zu vier Millionen Euro

Werders Saisonfinale: Es geht noch um sehr viel Geld

Bremen - Sportlich ohne Wert, finanziell äußerst reizvoll - auf diese einfache Formel lässt sich Werders letztes Saisonspiel bei Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr) reduzieren.

Denn während die Bremer in der Bundesliga-Tabelle keine Punkte zum Überleben mehr brauchen, könnte ein Sieg in Mainz nochmal ein sattes Plus in Sachen Fernsehgeld bedeuten. Bis zu vier Millionen Euro mehr sind für Werder drin.

Vor dem letzten Spieltag belegt Werder den zehnten Platz im sogenannten TV-Ranking. Durch das wird bestimmt, wie viel Geld ein jeder der 18 Bundesligisten aus dem großen TV-Vermarktungstopf der Deutschen Fußball Liga (DFL) erhält. Werder könnte am Samstag durch einen Auswärtssieg in Mainz bestenfalls noch am FC Augsburg (9.) und an Eintracht Frankfurt (8.) vorbeiziehen.

Für jeden Tabellenplatz zwei Millionen mehr

„Wir wollen in Mainz unbedingt gewinnen, weil es für das TV-Ranking noch größere Auswirkungen haben kann“, betont Sportchef Frank Baumann. Für jeden Platz gibt es zwei Millionen Euro mehr, es geht für die Bremer im Erfolgsfall also um vier Millionen Euro. Sicherlich keine schlechte Motivationshilfe. Auf der anderen Seite könnte Werder bei einer Niederlage in Mainz in der TV-Tabelle abrutschen und dadurch zwei Millionen Euro verlieren.

Für Werder-Trainer Florian Kohfeldt spielen die Fernseh-Millionen allerdings keine Rolle. „Für die Mannschaft und auch für mich persönlich ist das kein Thema. Das ist ein Thema für die Geschäftsführung.“ Er selbst habe andere Motivationen vor dem Duell in Mainz. „Da steht an erster Stelle, dass wir Spiele gewinnen wollen“, sagte der 35-Jährige - und betonte: „Wir hätten es uns einfach verdient, nach dem was die Jungs in den letzten Monaten gespielt haben, dass wir mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause gehen.“

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