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Raphael Wolf: Ein Held mit Handschuhen. Wolf wehrte den Elfmeter von Salihovic ab (85.), rettete so den 2:1-Vorsprung. Es war sein erster gehaltener Strafstoß in der Bundesliga und eine Tat, von der es in Kürze heißen wird, dass sie Werder den Klassenerhalt gebracht hat. Schon zuvor mit einer guten Parade gegen Firmino (37.). Beim Gegentor dagegen zu zögerlich beim Rauslaufen. Note 2
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Clemens Fritz (bis 64.): Kein guter Tag für den Kapitän. Erst drehte ihm Firmino mehrfach Knoten in die Beine, dann wurde er von Mitspieler Bargfrede umgesenst. Fritz blieb lange liegen, ließ sich dann vom Platz führen. Den Rest des Spiels verfolgte er mit dick bandagiertem linken Knie. Erste Diagnose: Wohl nur eine Prellung. Note 4
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Sebastian Prödl: Nur beim frühen Gegentor nicht im Bilde, als er das Abseits aufhob. Danach ohne weiteren Fehler – im Gegenteil: Prödl gewann 75 Prozent seiner Zweikämpfe, überzeugte zudem mit gutem Stellungsspiel und war der große Stabilisator in der Viererkette, die einige Zeit brauchte, um sich auf die Hoffenheim-Wirbler Firmino und Volland einzustellen. Note 2
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Luca Caldirola: Ließ Volland beim frühen Rückstand entwischen. Ein Einzelfall, wie sich herausstellte. Caldirola zeigte in den restlichen 87 Minuten eine solide Leistung. Note 3
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Santiago Garcia: Himmel, Hölle und wieder zurück – das alles in nur sieben Minuten. Erst traf Garcia zum wichtigen 2:1 (78.), dann brachte er die Führung in Gefahr, als er Modeste elfmeterreif foulte und wieder der Jubel, als Wolf den Strafstoß parierte (85.). Festzuhalten bleibt deshalb: Wie schon bei seinen Toren zum 3:2 über Hannover 96 und 1:0 über Bayer Leverkusen hat erneut ein Garcia-Treffer eine Partie entschieden. Ohne die drei Tore des Argentiniers hätte Werder wohl sechs Punkte weniger auf dem Konto. Note 2,5
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Philipp Bargfrede: Eine Klasse-Partie des „Sechsers“ – und das lag nicht nur an seinem Gewaltschuss zum 1:1 (18.). Niemand führte so viele Zweikämpfe wie Bargfrede (34), niemand gewann so viele (22). Im defensiven Mittelfeld ackerte der 25-Jährige für Zwei. Note 2
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Theodor Gebre Selassie: Was machte der Junuzovic-Ersatz? Klar, er machte es wie sonst Junuzovic und lieferte mit 11,77 Kilometern den Top-Wert in der Kategorie Laufdistanz und mit 40 den Top-Wert in der Kategorie Sprints. Doch das sagt nicht viel über sein Spiel, das von Fehlpässen und einer verpassten Großchance (62.) geprägt war. Note 4
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Cedric Makiadi: Bekam erneut den Vorzug vor Obraniak, kam aber auf dem Platz nicht über den Status eines Mitläufers hinaus. Note 4,5
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Aaron Hunt (bis 90.+1): Nein, er gab dem Bremer Spiel nicht die großen Impulse, war nicht die zentrale Figur auf dem Platz. Aber dann servierte er mit seinem achten Eckball die Vorlage zum 2:1. Note 4

Sieg gegen Hoffenheim: Werder in der Einzelkritik

Werder siegt klar gegen Hoffenheim mit 3:1. Hier die Noten unserer Sportredaktion.

Quelle: kreiszeitung.de

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