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Ein Bild das Bände spricht: Torsten Frings kann sich den verschossenen Elfmeter nicht erklären, Sven Ulreich jubelt über seine Parade.

0:6 - Werder erlebt Debakel in Stuttgart

Stuttgart - Die Formkurve von Werder Bremen zeigt weiter steil nach unten. Beim VfB Stuttgart verloren die Bremer am Sonntagabend mit 0:6 (0:3).

Der VfB Stuttgart hat sein strahlendes Europa- League-Gesicht auch in der Fußball-Bundesliga gezeigt und die Krise bei Werder Bremen dramatisch verschärft. Durch das überzeugende und hoch verdiente 6:0 (3:0) verließ der VfB am Sonntag die Abstiegsränge, während die schwachen Bremer ihre vierte Niederlage in nur 13 Tagen kassierten. Ciprian Marica (10.) und Nationalspieler Cacau (31., 45.) mit einem Doppelpack trafen in Halbzeit eins vor 39500 Zuschauern. Nach der Pause machten Christian Gentner (68.), Georg Niedermeier (73.) und Arthur Boka (87.) mit ihren Toren die Werder-Demütigung und vierthöchste Auswärts-Niederlage der Bremer perfekt.

Werder geht in Stuttgart unter: Die Bilder

Werders Debakel in Bildern

Für Werder Bremen geht es weiter bergab. Beim VfB Stuttgart gab es nach einer desolaten Leistung am Sonntagabend eine verdiente 0:6-Niederlage. Torsten Frings verschoss in der ersten Halbzeit noch einen Elfmeter, Tim Wiese parierte einen Strafstoß und zeigte bei seiner Rückkehr ins Bremer Tor als einziger Akteur eine ansprechende Leistung. © dpa
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Cacau (61.) vergab die Chance auf seinen dritten Treffer, als er mit einem Foulelfmeter an seinen Nationalmannschafts-Kollegen Tim Wiese scheiterte. Ähnlich schlecht machte es Werders Kapitän Torsten Frings (24.). Er verschoss erstmals nach sechs Jahren einen Elfmeter. Während die Stuttgarter (10) sich auf Rang 14 verbesserten, bleiben die Bremer im Mittelfeld stecken. Erschreckend: Mit 27 Toren haben sie die zweitmeisten Gegentreffer nach Schlusslicht Borussia Mönchengladbach (33) kassiert.

Schon zur Halbzeit war die Partie entschieden. Die Bremer gingen zwar das hohe Tempo des VfB mit, doch erneut machte das dilettantische Defensivverhalten alle Bemühungen des Champions- League-Teilnehmers zunichte. „Wir haben uns ziemlich dumm angestellt bei den Gegentreffern“, ärgerte sich Clubchef Klaus Allofs zur Pause.

So hatte Werders Stürmerstar Claudio Pizarro den Führungstreffer der Stuttgarter durch den starken Marica (10.) ermöglicht. Im Mittelfeld hatte er den Ball per Hacke gespielt - und prompt verloren. Auch den Toren von Cacau (31., 45.) waren unerklärliche Fehler in der Deckung vorausgegangen. Nur dem überragenden Keeper Wiese hatten es die Gäste zu verdanken, dass es nicht noch schlimmer wurde.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts am Bild. Die Bremer bemühten sich, mitzuspielen, Stuttgart lauerte auf seine Chancen - und bekam sie. Cacau (61.) scheiterte zwar mit einem Strafstoß, doch Gentner (68.), Niedermeier (73.) und Boka (87.) setzten wenig später die Schlusspunkte im Torreigen.  (dpa)

Tore: 1:0 Marica (10.), 2:0 Cacau (31.), 3:0 Cacau (45.), 4:0 Gentner (68.), 5:0 Niedermeier (73.), 6:0 Boka (86.)

Zuschauer: 39.500

Gelbe Karten: Gebhart (2) -

Bes. Vorkommnisse: Ulreich hält Foulelfmeter von Frings (23.), Wiese hält Foulelfmeter von Cacau (60.)

Torschüsse: 16:12

Ecken: 5:7

Ballbesitz: 39:61

Fouls: 10:16

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