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Felix Beijmo könnte im Sommer nach Bremen wechseln.

Neuer Rechtsverteidiger aus Schweden?

Werder kämpft um Felix Beijmo

Bremen - Robert Bauer hat keine Zukunft mehr beim SV Werder, der Rechtsverteidiger soll den Club verlassen – und sein Nachfolger ist schon gefunden: Felix Beijmo von Djurgardens IF.

Der Schwede steht nach Informationen der DeichStube tatsächlich ganz oben auf der Bremer Wunschliste, doch der Transfer ist längst noch nicht perfekt. Denn Werder hat große Konkurrenz: Auch Borussia Mönchengladbach und Premier-League-Club AFC Bournemouth wollen den 20-Jährigen angeblich verpflichten.

„Kein Kommentar“, wiegelt Werder-Sportchef Frank Baumann die Nachfrage zum Thema Beijmo sofort ab. Das schwedische Internetportal „expressen.se“ hatte Werder als Interessenten für den Außenverteidiger ins Spiel gebracht. „Es gibt ein Interesse an Felix“, bestätigte Djurgardens Sportdirektor Bosse Andersson. Die Interessenten wollte er aber nicht verraten. Aber natürlich hofft er auf eine ordentliche Ablöse, schließlich läuft der Vertrag von Beijmo noch bis Ende 2020. Im Gespräch ist eine Transferentschädigung von drei Millionen Euro.

Zur WM-Teilnahme reichte es noch nicht

Beijmo ist bei Djurgardens IF absoluter Stammspieler. In der erst im April gestarteten Saison gehörte er in allen elf Spielen zur ersten Elf, wurde nur einmal zur Pause ausgewechselt. Ihm gelang dabei ein Tor, dazu bereitete er zwei Treffer vor. Djurgardens belegt in der Tabelle mit 20 Punkten Rang vier.

Seit 2017 spielt Felix Beijmo beim schwedischen erstligisten Djurgardens IF.

Felix Olof Allan Nelson Beijmo, wie der Rechtsverteidiger mit vollem Namen heißt, ist erst vor gut einem Jahr vom Zweitligisten IF Brommapojkarna in die erste schwedische Liga gewechselt. Dort schaffte er schnell den Durchbruch. Inzwischen gilt der ehemalige Jugend-Nationalspieler (U17, U18, U19) als große schwedische Hoffnung für die rechte Abwehrseite. Zur WM-Teilnahme reichte es allerdings noch nicht. Dafür lockt Werder den 20-Jährigen nach Bremen – und hat dabei durchaus einen Trumpf im Ärmel: Linksverteidiger Ludwig Augustinsson. 

Beijmos Landsmann kam vor einem Jahr vom FC Kopenhagen an die Weser, war sofort voll integriert und dürfte eigentlich nur Gutes über Bremen berichten.

Für Gebre Selassie muss ein Nachfolger aufgebaut werden

Augustinsson war sofort zum Stammspieler geworden. Beijmo müsste sich dagegen erst mal gegen Theodor Gebre Selassie durchsetzen. Der 31-Jährige ist auf der rechten Abwehrseite gesetzt, liebäugelt aber mit einer Rückkehr in seine Heimat Tschechien in einem Jahr. Dafür muss ein Nachfolger aufgebaut werden. 

Robert Bauer wäre mit seinen 23 Jahren dafür eigentlich ein Kandidat, doch der Olympia-Teilnehmer von 2014 enttäuschte in dieser Saison nicht nur sportlich, er ließ sich auch nach seiner andauernden Nicht-Berücksichtigung mehr und mehr hängen. 

Längst ist klar, dass auch Bauer eine neue Herausforderung sucht. „An dem Ziel von beiden Seiten, sich im Sommer zu verändern, hat sich nichts verändert“, bestätigt Baumann. Die Clubsuche gestaltet sich allerdings schwierig. Bauer besitzt noch einen Vertrag bis 2020 – und für den ehemaligen U20-Nationalspieler will Werder auch noch eine Ablösesumme im siebenstelligen Bereich kassieren. Schließlich hatte der Club vor zwei Jahren 2,5 Millionen Euro an den FC Ingolstadt überwiesen, um den Außenverteidiger zu bekommen.

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