+
Werders Torwarttrainer Christian Vander präsentiert den neuen Spielball.

„Derbystar“ neuer offizieller Spielball der Bundesliga

Werder und der neue Ball: Gutes Omen, schlechtes Omen

Zell - Er ist genauso groß wie sein Vorgänger. Er ist genauso schwer wie sein Vorgänger. Und wenig verwunderlich ist er genauso rund wie sein Vorgänger.

Dennoch haben alle Clubs der ersten und zweiten Liga – speziell die Torhüter – sehr gespannt auf den „Brillant“ gewartet. Der Ball aus dem Hause Derbystar ist der neue offizielle Spielball in den Bundesligen, löst nach acht Jahren Adidas ab und wird bei Werder seit Trainingsstart getestet. Vorläufiges Urteil der Bremer Keeper: Eine gute Kugel!

„Das Feedback ist nur positiv“, sagt Torwarttrainer Christian Vander: „Die Torhüter haben sogar das Gefühl, dass sich der neue Ball besser fangen lässt als der alte. Alle sind zufrieden.“ Zumal der Derbystar nicht flattert, also berechenbare Flugeigenschaften besitzt. „Alle sind damit zufrieden“, meint Vander.

Ball reagiert auf äußere Einflüsse

Allerdings ist das Lob mit einer Einschränkung zu versehen. Wie sich der Brillant verhält, wenn es kalt wird, wenn er im Regen gespielt wird, das alles hat Werder noch nicht in der Realität überprüfen können. „Das Wetter ist einfach zu gut“, sagt Vander und meint es total ernst damit. Denn bei den hochmodernen Bällen wird alles gecheckt, und Fußballer wissen aus Erfahrung, dass ein Ball auf äußere Einflüsse reagiert. Aber allzu wichtig sollte man das Ganze dann auch wieder nicht nehmen, rät Vander: „Bloß weil der Ball ein anderer ist, holt niemand mehr oder weniger Punkte.“

Wirklich nicht? Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass Werder 2004 mit einem Derbystar das Double gewonnen hat. Damals gab es noch keine Zentralvermarktung des Balles durch die DFL, der Derbystar war der Bremer Heimball und wurde von Micoud, Ailton und Klasnic so gut über den Platz getrieben, dass am Ende die Meisterschaft stand. Vander: „Wir nehmen das mal als gutes Omen.“

Schlimmste Werder-Saison mit Derbystar

Doch es gibt auch ein unschönes Gegenbeispiel. In der Saison 1979/80 wurde in der Bundesliga schon einmal ausschließlich mit einem Derbystar gespielt. Es war die schlimmste Werder-Saison der Geschichte. 93 Mal landete der Ball damals im Bremer Tor, die Mannschaft stieg zum ersten und bislang einzigen Mal aus der ersten Liga ab.

Werder-Training am Freitag

Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz
Werder-Training am Freitagvormittag.
Werder-Training am Freitagvormittag. © Gumz

Schon gelesen?

Erst die Flittertage, dann der Vertrag

„In der Ostkurve rollen nicht morgen die Bagger an“

Werder-Teambuilding mit Max Kruse Racing

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.