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Maximilian (li.) und Johannes Eggestein

Maximilian und Johannes Eggestein

Großer Bruder als Mutmacher

Bremen - Florian Kohfeldt hatte das Amt als Interimstrainer nach der Entlassung von Alexander Nouri gerade übernommen, da traf er bereits die erste interessante Personalentscheidung: Er schickte Werders Sturm-Talent Johannes Eggestein zurück in die U23.

Der 19-Jährige solle dort in aller Ruhe Spielpraxis sammeln, hieß es zur Begründung. Nachdem Kohfeldt inzwischen zum Bremer Cheftrainer aufgestiegen ist, sieht es danach aus, als sollte Eggestein vorerst nicht in den Bundesliga-Kader zurückkehren.

In den beiden Testspielen gegen Heerenveen (2:2) und Rehden (4:1) zählte der Angreifer jeweils nicht zum Kader. Sein großer Bruder Maximilian Eggestein (20) weiß aus eigener Erfahrung, wie sich die Rückversetzung in die zweite Reihe anfühlt. Am Dienstag sprach er Johannes deshalb Mut zu.

Unter Nouri überwiegend in der U23 eingesetzt

"Natürlich ist so etwas im ersten Moment schwer, wenn man diesen Schritt zurück machen muss", sagte Maximilian Eggestein, der zu Beginn der vergangenen Saison unter Nouri überwiegend in der U23 zum Einsatz kam, obwohl er sich im Jahr zuvor unter Viktor Skripnik schon einen Platz im Profi-Kader erkämpft hatte. "Am Wichtigsten ist aber, dass man Spielpraxis bekommt", sagte der ältere der beiden Eggesteins, dem der Schritt zurück bekanntlich gut getan hat. Unter dem damaligen U23-Coach Kohfeldt war der Mittelfeldspieler Kapitän und schaffte den Sprung zurück nach "oben", wo er seitdem zu den Stammspielern zählt.

Johannes Eggestein: Seine Karriere in Bildern

Seinem Bruder traut er eine ähnliche Entwicklung zu. "Johannes muss jetzt dringend Spiele machen. Dann werden für ihn die nächsten Schritte kommen. Man hat ja bei mir gesehen, dass so eine Entscheidung für die Entwicklung von großem Vorteil sein kann."

Maxi Eggestein: Sein Werder-Weg in Bildern

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