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Wynton Rufer befindet sich nach seinem schweren Herzinfarkt auf dem Weg der Besserung.

Herzinfarkt gut weggesteckt

Rufer kommt am Samstag aus dem Krankenhaus

Auckland – Gute Nachrichten von Wynton Rufer: Die Werder-Legende, die am Sonntag einen Herzinfarkt erlitten hat, darf am Samstag das Krankenhaus im neuseeländischen Auckland wieder verlassen. Das bestätigte der 56-Jährige auf Nachfrage der DeichStube. Ihm geht es wieder gut, er hat den Herzinfarkt gut weggesteckt.

Der Neuseeländer war am Sonntag in seiner Heimatstadt Auckland nach dem Besuch eines Basketballspiels in einer Nebenstraße zusammengebrochen und hatte das Bewusstsein verloren. Sein Freund Florian Wellmann aus Bremen, der ihn begleitet hatte, rief laut um Hilfe – und wurde tatsächlich erhört. Eine ältere Frau setzte per Handy einen Notruf ab, zwei Männer sprangen aus ihrem Auto, einer von ihnen begann sofort mit der Reanimation. Rufers großes Glück: Dieser Mann hatte erst vor drei Wochen einen Kurs über lebensrettende Maßnahmen absolviert.

Im Krankenhaus fiel Rufer ins Koma, wachte aber zwei Tage später wieder auf und konnte wenig später die Intensivstation verlassen. Untersuchungen ergaben, dass der Ex-Profi keine Folgeschäden davongetragen hat. Am Samstag kehrt Rufer nun ins sein normales Leben zurück – und nicht nur seine Familie wird erleichtert sein, sondern auch die Werder-Familie. Viele Fans hatten Rufer in den sozialen Medien gute Besserung gewünscht. „Wynton ist eine Werder-Legende. Wir alle wünschen ihm, dass er ganz schnell wieder auf die Beine kommt“, sagte zum Beispiel Werders ehemaliger Manager und Aufsichtsratschef Willi Lemke der „Bild“.

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Wynton Rufers Erfolgsgeschichte bei Werder

Wynton Rufer
1989 kam Rufer von Grasshoppers Zürich zum SV Werder. Angefangen hatte seine Karriere aber schon neun Jahre zuvor - bei seinem Heimatverein Wellington United (Neuseeland). Es folgten Stationen wie Norwich City, Miramar Rangers, FC Zürich und FC Aarau. © imago
Wynton Rufer
Ein Duell, das "Kiwi" wohl immer in positiver Erinnerung halten wird: Das Achtelfinal-Rückspiel des Europapokals der Pokalsieger gegen Diego Maradona und SSC Neapel im November 1989. Werder gewann sensationell 5:1, Rufer traf einmal. © imago
Wynton Rufer
Den ersten Titelgewinn feierte Rufer aber erst am 22. Juni 1991. Mit Werder gewann er den Elfmeterkrimi im DFB-Pokal-Finale gegen den 1. FC Köln mit 5:4. Rufer verwandelte seinen Strafstoß zum 2:2. © imago
Wynton Rufer
In der Bundesliga-Saison 1992/93 war der Neuseeländer mit 17 Treffern Werders bester Torschütze. Damit hatte Rufer großen Anteil an der dritten Deutschen Meisterschaft der Bremer. © imago
Wynton Rufer
Einer seiner größten Erfolgsmomente: Der Sieg im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1992. Der Mittelstürmer legte erst das Tor von Klaus Allofs vor, und traf dann selbst zum 2:0-Endstand gegen AS Monaco. © imago
Wynton Rufer
Auf der internationalen Bühne absolvierte Rufer 38 Spiele im grün-weißen Dress, in denen er 22 Treffer erzielte. In der Saison 1993/94 wurde er sogar gemeinsam mit Ronald Koeman Torschützenkönig der Champions League - mit jeweils acht Treffern. © imago
Wynton Rufer
In 174 Bundesliga-Spielen lief Rufer für Werder insgesamt auf. 59 Mal traf er ins Glück, dazu bereitete der Angreifer 59 Tore vor. © imago
Wynton Rufer
Eine besondere Bilanz darf nicht fehlen: Von zwölf Elfmeter-Versuchen erzielte er elf Tore. Das entspricht einer Quote von 91,7 Prozent. Dabei verschoss Rufer gleich seinen ersten Elfmeter am 30. September 1989 beim 1:2 gegen Eintracht Frankfurt. Im Tor stand Uli Stein. © imago
Wynton Rufer
1995 wechselte er zu JEF Utd. Chiba nach Japan. Über Kaiserslautern ging Rufer dann zurück in sein Heimatland, wo er zunächst für North Shore United spielte und dann zu Football Kings wechselte. Dort beendete er 2002 seine Karriere. © imago
Nach seiner Zeit als Fußballprofi war Rufer Trainer der Nationalmannschaft von Papua-Neuguinea (2004-2005). Aktuell leitet der Ex-Profi die Akademie in Neuseeland, die er 1997 gegründet hatte. Seinen Ex-Club Werder besucht er so oft es geht.
Nach seiner Zeit als Fußballprofi war Rufer Trainer der Nationalmannschaft von Papua-Neuguinea (2004-2005). Aktuell leitet der Ex-Profi die Akademie in Neuseeland, die er 1997 gegründet hatte. Seinen Ex-Club Werder besucht er so oft es geht. © imago

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