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Yuya Osako sorgte mit zwei Treffern gegen den Iran für großen Jubel in seinem Heimatland Japan.

3:0-Sieg im Asien-Cup gegen den Iran

Osako schießt Japan mit Doppelpack ins Finale

Abu Dhabi - Was für ein Tag für Werder-Profi Yuya Osako! Dank zweier Tore des 28-jährigen Angreifers steht die japanische Nationalmannschaft im Finale des Asien-Cups. Am Montag schlugen die „Samurai Blue“ im Halbfinale den Iran mit 3:0. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass Werder-Spieler Yuya Osako als glücklicher Gewinner der Asienmeisterschaften zurück nach Bremen kommt, wird immer größer. Nach dem überzeugenden Erfolg gegen den Iran fehlt Japan nur noch ein Sieg zum ganz großen Triumph.

Osako mit Doppelpack

Osako, der seine muskulären Probleme vollständig auskuriert hat, stand erstmals seit dem ersten Spieltag der Gruppenphase wieder in der Startformation Japans und traf prompt per Kopf in der 56. Spielminute zur Führung. Kurze Zeit später sorgte der Bremer mit seinem zweiten Streich per Elfmeter zum vorentscheidenden 2:0 (67.). In der Nachspielzeit erzielte Genki Haraguchi (Hannover 96) noch das 3:0 für die Japaner.

Damit kommt Werders Offensivakteur in zwei Spielen von Beginn an und einem Kurzeinsatz nach Einwechslung auf starke vier Tore und führt damit die interne Torschützenliste Japans bei dem Turnier an. Bereits im ersten Gruppenspiel gegen Turkmenistan war ihm ein Doppelpack gelungen.

Finale am Freitag

Auf wen die Japaner im Finale am Freitag (15 Uhr MEZ) treffen, entscheidet sich am Dienstag im anderen Halbfinale zwischen Kater und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Egal, gegen welchen Gegner es geht, Japan dürfte mit der Favoritenrolle in das Finale gehen.

(jkö)

Fotostrecke: Das ist Yuya Osako

Osako wurde in Japan bei Kashima Antlers Profi. Im Januar 2014 verließ er seine Heimat Richtung Deutschland.
Osako wurde in Japan bei Kashima Antlers Profi. Im Januar 2014 verließ er seine Heimat Richtung Deutschland. © imago
Sein erster Club in Europa war 1860 München. Beim damaligen Zweitligisten blieb er bis Sommer 2016.
Sein erster Club in Europa war 1860 München. Beim damaligen Zweitligisten blieb er bis Sommer 2016. © imago
Danach schloss sich Osako dem 1. FC Köln an, spielte 108 Mal in der Bundesliga und erzielte 15 Tore.
Danach schloss sich Osako dem 1. FC Köln an, spielte 108 Mal in der Bundesliga und erzielte 15 Tore. © imago
Nach dem Abstieg der Kölner wechselt Osako zu Werder Bremen.
Nach dem Abstieg der Kölner wechselt Osako zu Werder Bremen. © imago
Nicht ganz unschuldig am Osako-Coup war Claudio Pizarro. Die Werder-Legende spielte eine Saison mit Osako bei Köln und riet dem 27-Jährigen zum Transfer.
Nicht ganz unschuldig am Osako-Coup war Claudio Pizarro. Die Werder-Legende spielte eine Saison mit Osako bei Köln und riet dem 27-Jährigen zum Transfer. © imago
Der Japaner hat seinen Medizincheck am Bremer Krankenhaus Links der Weser absolviert.
Der Japaner hat seinen Medizincheck am Bremer Krankenhaus Links der Weser absolviert. © Lenhart
Der Osako-Wechsel wurde kurz nach Saisonende 2017/2018 bekanntgegeben.
Der Osako-Wechsel wurde kurz nach Saisonende 2017/2018 bekanntgegeben. © gumzmedia
Der Japaner posiert erstmals im Bremer Weserstadion.
Der Japaner posiert erstmals im Bremer Weserstadion. © gumzmedia
Yuya Osako spielt aktuell für den SV Werder Bremen.
Yuya Osako spielt aktuell für den SV Werder Bremen. © imago
Yuya Osako ist japanischer Nationalspieler. Bei der WM 2014 schied er nach der Vorrunde aus.
Yuya Osako ist japanischer Nationalspieler. Bei der WM 2014 schied er nach der Vorrunde aus. © imago
Bei der WM 2018 in Russland führten die Japaner schon mit 2:0 gegen Belgien im Achtelfinale, mussten sich aber am Ende 3:2 geschlagen geben.
Bei der WM 2018 in Russland führten die Japaner schon mit 2:0 gegen Belgien im Achtelfinale, mussten sich aber am Ende 3:2 geschlagen geben. © imago
Yuya Osako trifft beim Asien-Cup 2019 viermal und ist Top-Torschütze für Japan - am Ende wird er nach einer 1:3-Finalniederlage gegen Katar Zweiter mit seiner Nationalmannschaft.
Yuya Osako trifft beim Asien-Cup 2019 viermal und ist Top-Torschütze für Japan - am Ende wird er nach einer 1:3-Finalniederlage gegen Katar Zweiter mit seiner Nationalmannschaft. © imago

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