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Zlatko Junuzovic will auch wegen seines laufintensiven Spiels die Belastungs reduzieren.

Österreicher erklärt auch Nationalelf-Rücktritt

Junuzovic: Gesundheit geht vor Vertragsverlängerung

Bremen - Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Zlatko Junuzovic bei Werder Bremen ziehen sich hin. Denn für den Österreicher hat erst mal etwas anderes Priorität: die Gesundheit.

„Es ist ja bekannt, dass wir mit Zlatko gerne verlängern wollen, und dass auch er sich vorstellen kann, zu bleiben“, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann bei der Pressekonferenz am Freitag vor dem Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. „Noch sind wir uns nicht einig, sonst hätten wir den Vertrag ja schon verlängert. Aber die Grundvoraussetzungen stimmen erst mal.“ Baumann wolle in den kommenden Wochen weitere Gespräche führen.

Auch Junuzovic erneuerte seine grundsätzliche Bereitschaft, länger in Bremen zu bleiben: „Ich habe ja schon gesagt, dass ich es mir vorstellen kann. Ich bin froh, hier zu sein“, sagte der 30-Jährige. Aber seine Priorität liege derzeit an anderer Stelle: „Das Wichtigste ist erst mal, wieder komplett fit zu werden.“ Das Sportliche und Körperliche seien „Dinge, die mich zurzeit mehr beschäftigen“.

Junuzovic hatte wochenlang wegen Problemen an der Achillessehne gefehlt, hat erst im Nordderby gegen den HSV am siebten Spieltag seine ersten Minuten für Werder in dieser Saison gespielt. „Ich muss von Tag zu Tag schauen. Das ändert sich bei mir auch nicht. Der Fuß hält momentan die Belastung aus. Wir müssen sehen, wie es über einen längeren Zeitraum ist.“

Junuzovic reduziert Belastung

Sein laufintensives Spiel bezeichnete Junuzovic als „sehr belastend“. Das sei nicht immer einfach zu kompensieren. Auch deswegen habe er sich entschieden, aus der österreichischen Nationalmannschaft zurückzutreten - eine Entscheidung, die er am Freitagmorgen öffentlich gemacht hatte. Er wolle sich auf den Vereinsfußball konzentrieren.

„Ich habe noch einige Jahre vor mir, aber man muss manchmal Entscheidungen treffen, damit man die Belastungen schafft“, führte Junuzovic aus. „So schmerzvoll die Entscheidungen auch sind.“ In der Nationalmannschaft habe er Freunde fürs Leben gefunden: „Das tut natürlich weh, dass ich mit ihnen nicht mehr im Nationalteam zusammenspielen kann.“

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