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Wen schickt Werder-Chefcoach Alexander Nouri (re.) gegen den 1. FC Köln ins Rennen?

Wen stellt Trainer Nouri auf?

Die Aufstellung: So könnte Werder gegen Köln spielen

Bremen - 19 Spieler hatte Werder-Trainer Alexander Nouri am Donnerstag um sich herum zum Abschlusstraining versammelt, und kurze Zeit später war dann auch klar, wer es nicht in den 18er-Kader für das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln schaffen würde.

Es traf Stürmer Aron Johannsson, der in der laufenden Saison erst neun Einsätze (ein Tor) zu verzeichnen hat. Während die Teamkollegen also in den Mannschaftsbus stiegen und gen Rheinland aufbrachen, trat Johannsson in seinem Dienstauto den Heimweg an. Keine Frage: Es war ein Rückschlag für den 26-Jährigen, der sportlich an der Weser schon länger keine Rolle mehr spielt und sich im Sommer wohl einen neuen Verein suchen kann. 

Selbst wenn Johannsson mit nach Köln gefahren wäre - gespielt hätte er dort mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Schließlich gibt es für Nouri derzeit keinen Grund, an seiner zuletzt so erfolgreichen Elf großartig etwas zu verändern. Torhüter, Abwehrreihe und Sturmduo stellen sich praktisch von selbst auf, die einzigen realistischen Gedankenspiele lässt derzeit das Mittelfeld zu.

Thomas Delaney ist nach seinem Muskelfaserriss bekanntlich wieder fit und drängt in die Startelf. Die Frage ist nur, wen der Däne ersetzen könnte. Denkbar ist, dass Delaney für Maximilian Eggestein ins Team rückt und auf der Sechserposition vor der Abwehr agiert. Eggestein hatte zuletzt allerdings viermal von Beginn an gespielt und seine Sache ordentlich gemacht.

Vor allem in der Luft überzeugte er durch sein Timing - eine Fähigkeit, die gegen Köln wieder gefragt sein dürfte. Schließlich ist das Spiel von Werders Gegner in der Offensive auf Stoßstürmer Anthony Modeste zugeschnitten. Hohe Bälle dürften bei dessen Kopfballstärke zu erwarten sein. Wenn nicht für Eggestein, dann könnte Delaney auch für Florian Grillitsch auf der Achterposition in die erste Elf rücken. Dort würde er an der Seite von Kapitän Zlatko Junuzovic agieren. Es ist eine Variante, die noch ein bisschen eher vorstellbar ist. Serge Gnabry und auch Altmeister Claudio Pizarro werden sich hingegen wohl wieder mit der Rolle als Edeljoker zufrieden geben müssen.

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