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Max Kruse (l.) und Werder Bremen verloren gegen Kevin Volland und Bayer Leverkusen.

Stimmen zur Niederlage in Leverkusen

Kruse: „Haben verdient verloren“

Bremen - Rückschlag für Werder Bremen: Mit 0:1 hat die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt bei Bayer Leverkusen verloren. Der Blick ging allerdings gleich nach vorne. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt: „Wir sind alle ein bisschen verwöhnt von den letzten sechs Wochen, ich auch. Heute hat nicht alles geklappt, aber trotzdem hatte ich in der 93. Minute noch das Gefühl, dass wir ein Tor machen können.

Kein Vorwurf an die Mannschaft. Wir haben leidenschaftlich gekämpft, wollten was holen. Das frühe 0:1 hat Leverkusen in die Karten gespielt, aber wir hatten bis zuletzt noch die Hoffnung auf einen Punkt. Allerdings haben wir heute den Weg in die Tiefe nicht so gefunden. Wir gehen jetzt mit einer Kampfeslust in das Spiel gegen Mainz.“

Frank Baumann: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel heute. Wir haben einfach nicht die richtigen Lösungen gefunden und zu harmlos gespielt.“

Thomas Delaney: „Wir hatten von Anfang an nicht das gleiche gute Gefühl wie in Dortmund. Natürlich haben einige wichtige Spieler gefehlt, aber der Kader ist auch so gut genug. Wir müssen jetzt sehen, dass wir im letzten Spiel des Jahres zu Hause gewinnen.“

Max Kruse (bei Sky): „Leverkusen hat aus einem individuellen Fehler das 1:0 gemacht. Wir haben es vermissen lassen, uns Chancen zu erarbeiten und haben verdient verloren. Wir haben es nicht geschafft, umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Gegen Mainz müssen wir jetzt wieder da anknüpfen, wo wir vor diesem Spiel waren. Wir hoffen, dass wir am Ende der Hinrunde nicht mehr auf einem Abstiegsplatz stehen werden.“

Maximilian Eggestein: „Es ist heute nicht alles aufgegangen, was wir uns vorgenommen hatten, das müssen wir ehrlich sagen. Wir haben die Lücken nicht gefunden, in die wir reinspielen wollten. Leverkusen hat es natürlich auch gut gemacht, das muss man auch anerkennen und dementsprechend müssen wir das jetzt abhaken. Die Niederlage ist keine Vollkatastrophe.“

Julian Brandt (Bayer-Profi mit Bremer Wurzeln): „Werder ist ja keine schlechte Truppe, der Trend geht nach oben. Ich mache mir um Bremen keine Sorgen. Ich bin überzeugt davon, dass sie es da unten raus schaffen. Zu Werder habe ich keinen engen Bezug mehr. Aber dadurch, dass meine Familie noch in Bremen wohnt und meine Kumpels oft im Weserstadion sind, kommt das Thema natürlich immer wieder auf.“

Karim Bellarabi (Bayer-Stürmer bei Sky): „Wir stehen jetzt da, wo wir hingehören (Leverkusen ist aktuell Vierter, d. Red.). Wir haben eine super Mannschaft, es macht richtig Spaß. Die Chance kurz vor Schluss muss ich einfach nutzen. Das war ärgerlich. Der Ball hat aber auch ein bisschen gehoppelt.“ (lacht)

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Fotostrecke: Verdiente Niederlage in Leverkusen

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Mit der Nummer 22: Die Werder-Spieler machten sich in Shirts mit einem Gruß an den verletzten Fin Bartels warm. © Gumz
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
In der elften Spielminute klingelte es bereits im Bremer Kasten: Lucas Alario traf für die Leverkusener. © dpa
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Die Gastgeber blieben in der ersten Hälfte überlegen, Werder konnte nicht an die Leistungen aus dem Dortmund-Spiel anknüpfen. © nordphoto
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Florian Kohfeldt konnten das Spiel seines Teams und der Halbzeitstand nicht gefallen. © nordphoto
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
In der zweiten Hälfte wurde das Spiel aggressiver, Werder kämpfte, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.  © nordphoto
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Das Wetter passte zum Spiel, Werder konnte in der zweiten Halbzeit keine echten Torchancen verbuchen. © nordphoto
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Der Trainer versuchte, seinem Team Lösungen an die Hand zu geben, auf dem Platz war davon aber nichts zu sehen. © nordphoto
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Werder lief die meiste Zeit hinterher, Bayer Leverkusen kam vor allem in der Schlussphase noch zu Chancen. Es blieb beim 0:1. © nordphoto

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