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Philipp Bargfredes Qualitäten könnten gegen den BVB mehr als gefragt sein.

Vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale

Mögliche Aufstellung: Der „Franz“ ist wieder ein Thema

Bremen - Was hat Florian Kohfeldt in Dortmund vor? Einiges! Es riecht förmlich danach, dass sich der Werder-Coach für das Pokalspiel beim BVB am Dienstagabend (20.45 Uhr) etwas Besonderes ausgedacht hat. Eine neue Taktik? Anderes Personal?

Sicher ist: Im Tor wird Jiri Pavlenka stehen und auf den Außenbahnen Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie verteidigen – allerdings etwas weiter außen. Denn wahrscheinlich wird Kohfeldt auf eine Dreierkette setzen mit Philipp Bargfrede als Libero. Wer erinnert sich nicht an diesen 2:1-Coup im Dezember 2017, als Bargfrede den Spitznamen „Franz“ in Anlehnung an Franz Beckenbauer verpasst bekam.

Mit Dreierkette ins DFB-Pokal-Viertelfinale?

Links neben Bargfrede wird ganz sicher Niklas Moisander verteidigen – und rechts? Sebastian Langkamp hatte zwar im vergangenen Dezember zunächst enorme Probleme mit dem hohen Dortmunder Tempo, biss sich aber förmlich in die Partie und war am Ende richtig stark. Er könnte den Vorzug vor Milos Veljkovic erhalten. Der Serbe wirkte gegen Nürnberg nicht immer wach genug – wie zum Beispiel beim späten Ausgleich.

Die beiden Plätze im Mittelfeld gehören wie immer Maximilian Eggestein und Davy Klaassen. Davor wird wohl Max Kruse so etwas wie den Spielmacher geben – wahrscheinlich hinter den beiden Spitzen Johannes Eggestein und Martin Harnik. Harnik hatte wie auch Milot Rashica gegen Nürnberg keine gute Leistung gezeigt und war zur Halbzeit ausgewechselt worden. Aber in Dortmund braucht Werder seine Erfahrung und seinen Einsatzwillen, deswegen wird er wohl den Vorzug vor Rashica bekommen. Und Johannes Eggestein hat durch sein Tor weiteres Selbstbewusstsein getankt.

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