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Werder-Coach Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund.

Stimmen zum Spiel Dortmund gegen Werder

„Wir sollten jetzt in diesem Flow bleiben“

Werder Bremen gewinnt gegen Borussia Dortmund vor 81 160 Zuschauern im Signal Iduna Park mit 2:1. Die Bremer Torschützen Maximilian Eggestein und Theodor Gebre Selassie besiegelten damit die bereits fünfte Saisonniederlage vom Revierclub. Die Stimmen zum Spiel.

Zlatko Junuzovic, Werder Kapitän: „Wir wollten hier gewinnen. Nur eine ansprechende Leistung zu zeigen, wäre uns nicht genug gewesen. So sind wir aufgetreten, selbstbewusst eben. Wir haben nach vorne gespielt, haben hinten gut dicht gemacht. Im Gesamtgefüge war es sehr gut. Dann kommt irgendwann auch der Spaß und die Freude, vor so einer Kulisse zu spielen.

Dass Dortmund nach der Pause im eigenen Stadion mit dem Publikum im Rücken nochmal Druck machen würde, war uns bewusst. Wir wollten dagegenhalten. Dann hatte der BVB aber zwei, drei Aktionen, dann war das Stadion da, dann war es schwer. Nach dem 2:1 haben wir es aber clever und routiniert gespielt. Bis auf die Kagawa-Chance haben wir kaum etwas zugelassen. Die Konter müssen wir natürlich ruhiger spielen.

Wir sollten jetzt in diesem Flow bleiben. Auch in Leverkusen ist am Mittwoch was drin für uns. Auch dort wollen wir gewinnen.“

Marcel Schmelzer, BVB-Kapitän: „Dieses Spiel war eine Frechheit von uns Spielern. Eine solche Leistung in einem so wichtigen Spiel ist nicht zu akzeptieren. Wir müssen unsere Situation verändern – aber das geht nicht mit so einer Leistung. Jeder einzelne muss jetzt auf dem Platz eine Reaktion zeigen.“

Maximilian Eggestein, Schütze des Bremer 1:0: „Nach dem Ausgleich war klar, dass wir nicht auf Unentschieden spielen würden. Das wäre auch gefährlich geworden, weil noch eine halbe Stunde zu spielen war. Ich weiß nicht, ob wir das dann über die Zeit gebracht hätten. Wir wollten dann einfach weiter auf Sieg spielen. Es war eine klare Ansage: 'Wir wollen gewinnen'.“

Borussia Dortmund gegen Werder Bremen

Borussia Dortmund gegen Werder Bremen
Borussia Dortmund gegen Werder Bremen © nordphoto
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Borussia Dortmund gegen Werder Bremen.
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Florian Kohfeldt (Werder-Trainer): „Das war ein toller Sieg heute. Wir haben das richtig, richtig gut gemacht über fast 90 Minuten. Das macht auf jeden Fall Mut, weil es ja auch kein unverdienter Sieg war. Wir hatten auch noch die ein oder andere Chance, um das 3:1 zu machen. Es war eigentlich ein Spiel, in dem man nicht viel mehr Rückschläge haben kann. Erst muss Fin Bartels runter nach 33. Minuten, dann verlierst du den Kapitän in der zweiten Halbzeit. Dann bekommst du den Ausgleich. Es war bis zum Ende knapp.“

Peter Bosz, Trainer Borussia Dortmund: „Die Enttäuschung sitzt sehr tief, gerade wenn man zu Hause gegen Bremen spielt. In der ersten Halbzeit war Werder klar besser und wir wirklich sehr schlecht. Das habe ich noch nie erlebt, seit ich hier bin. Nach dem 1:2 haben wir nicht mehr die ganz große Chance gehabt. Ich bin dafür verantwortlich, was auf dem Platz passiert.“

Frank Baumann, Werder-Sportchef:Der Ausfall von Fin Bartels ist ein herber Verlust für uns. Wir haben aber Möglichkeiten, das aufzufangen. So eine Situation ist Immer auch eine Chance für andere, sich zu zeigen.

Bei aller Freude über den Sieg, müssen wir aber auch sagen, dass wir gerade mal den Anschluss ans Mittelfeld wieder hergestellt haben. Das reicht noch nicht. Die nächsten Spiele sind wichtig, damit wir uns von den Abstiegsrängen befreien können.“

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