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Max Kruse ist für das Spiel bei Borussia Mönchengladbach gesetzt.

Werder gegen Gladbach

Mögliche Aufstellung: Wer kontert an der Seite von Kruse?

Bremen - Erst in Freiburg, dann zu Hause gegen den HSV - Werder Bremen ist an den vergangenen beiden Spieltagen auf zwei Gegner getroffen, die sehr defensiv ausgerichtet waren.

Am Freitagabend in Gladbach (20.30 Uhr) dürfte das anders aussehen. „Ich gehe davon aus, dass Gladbach, bei der Qualität, die die Mannschaft hat, den Anspruch haben wird, selbst das Spiel zu machen“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt, der seine Startaufstellung deshalb etwas abwandeln könnte.

Gebre Selassie verpasst Abschlusstraining

Im Vorfeld der Partie hatte der 35-Jährige verraten, dass Konter im Borussia-Park das Mittel der Wahl für Werder sein könnten. Wer den Bremer Coach kennt, weiß, dass sich seine Mannschaft deshalb keineswegs nur hinten rein stellen wird - das schnelle und vor allem präzise Umschalten sieht Kohfeldt aber als möglichen Schlüssel zum Erfolg.

An seiner Grundordnung (4-3-3) dürfte der Coach ebenso wenig ändern wie an den bewährten Besetzungen von Viererkette (Augustinsson, Moisander, Veljkovic, Gebre Selassie) und Dreier-Mittelfeld (Bargfrede, Delaney, Eggestein). Zwar hatte Theodor Gebre Selassie das Abschlusstraining am Donnerstag verpasst, weil er individuell im Stadion arbeitete. Der Tscheche fuhr aber gemeinsam mit der Mannschaft nach Mönchengladbach. Sollte er dennoch ausfallen, bekommt Robert Bauer hinten rechts eine neue Chance. Im Sturm dürfte Werder hingegen ziemlich sicher umstellen.

Fliegt Florian Kainz aus der Startelf?

Max Kruse ist gegen seinen Ex-Verein - wie in allen anderen Spielen auch - gesetzt. Die Frage ist nur, wen Kohfeldt im Angriff an die Seite des 29-Jährigen beordert. Nach seinem schwachen Auftritt im Nordderby könnte Florian Kainz aus der Startelf fliegen. Kapitän Zlatko Junuzovic würde dann auf den linken Flügel rücken. Auf rechts hätte Kohfeldt dann wie Wahl zwischen dem körperlich präsenten Ishak Belfodil sowie den schnellen Milot Rashica und Aron Johannsson, die fürs Konterspiel besser geeignet wären als der Algerier.

Eine weitere, aber eher unwahrscheinliche Variante ist eine neue Rolle für Kruse. Dass er die Überlegung hat, „Max in eine neue Position zu bringen“, hatte Kohfeldt direkt nach dem Nordderby erklärt, es während der Pressekonferenz vor dem Gladbach-Spiel dann aber wieder revidiert. Die Kruse-Idee sei eher gegen defensiv ausgerichtete Teams interessant. Fest steht: So ein Team ist Gladbach nicht. Vielleicht hat der Werder-Trainer mit seinen Aussagen aber auch einfach nur gepokert.

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