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Das letzte Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Werder in der Commerzbank-Arena endete 2:2.

Vor dem elften Spieltag

Premiere und Jubiläum: Die Fakten zum Frankfurt-Spiel

Frankfurt - Wie hat Werder in den vergangenen Jahren in Frankfurt abgeschnitten? Feiert Fin Bartels gegen die Eintracht ein Jubiläum? Die Fakten zum Spiel.

1. Kohfeldts Premiere: Die Bundesliga ist zwar kein Neuland für Florian Kohfeldt, er war bereits von 2014 bis 2016 Assistent von Viktor Skripnik. Aber Cheftrainer eines Erstligisten war er noch nicht. Am Freitag (20.30 Uhr, Eurosport Player) gegen Eintracht Frankfurt feiert der 35-Jährige also sein Debüt als Cheftrainer der Werder-Profis.

2. Vergangene Trainer-Debüts: Drei der vier letzten Werder-Trainer haben ihre Debüts gewonnen: Thomas Schaaf (1:0 gegen Schalke, 1999), Robin Dutt (1:0 in Braunschweig, 2013) und Viktor Skripnik (2:1 in Mainz, 2014). Die Ausnahme: Kohfeldts Vorgänger Alexander Nouri (1:2 gegen Mainz, 2016).

3. Kohfeldt kommt aus der Krise: Die Profis stecken in der Krise, auch für Kohfeldt lief es zuletzt bei der U23 nicht rund. Seit zehn Liga-Spielen wartet die Mannschaft auf einen Sieg. Dank eines guten Saisonstarts steht die einzige U23 der Dritten Liga, die jetzt übergangsweise Mirko Votava übernimmt, allerdings auf keinem Abstiegsplatz.

4. Werder sieht in Frankfurt schlecht aus: Seit sieben Spielen hat Werder nicht mehr bei der SGE gewonnen. Der letzte Dreier liegt schon bis zum 13. Mai 2009 zurück. Damals feierte Werder einen 5:0-Kantersieg. Frankfurt dürfte trotzdem positive Erinnerungen wecken: Mit dem bislang letzten Sieg gegen die Hessen (1:0 am 14. Mai 2016) sicherte sich Werder vor anderthalb Jahren den Klassenerhalt am letzten Spieltag.

5. Negativ-Serie von historischem Ausmaß: Werder hat erstmals in der Vereinsgeschichte nach den ersten zehn Spieltagen noch gar nicht gewonnen. Und nicht nur das: In der Bundesliga-Historie hat es noch keinen einzigen Verein gegeben, der nach zehn Spieltagen so selten getroffen hat wie der SVW. Für Fin Bartels & Co. stehen nur drei Tore auf der Habenseite.

Zlatko Junuzovic, Max Kruse und Co. haben in dieser Saison erst drei Treffer erzielt. Das ist Negativ-Rekord!

6. Frankfurts Form: Die Mannschaft von Niko Kovac hat von den vergangenen fünf Pflichtspielen (eins davon im DFB-Pokal) keines verloren, in den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen gelang aber auch jedes Mal dem Gegner mindestens ein Tor. Werder spielte in den letzten vier Auswärtsspielen jeweils unentschieden, in den letzten beiden 0:0.

7. Die Fehlenden: Abgesehen vom Langzeitverletzten Justin Eilers ist Werder vollzählig. Kohfeldt verzichtet freiwillig auf Nachwuchsstürmer Johannes Eggestein, deutete außerdem die eine oder andere personelle Überraschung an - eine Chance für die zuletzt Aussortierten. Bei Frankfurt sieht das anders aus: Der frühere Torschützenkönig Alex Meier fehlt ebenso wie Marco Fabian, Omar Mascarell, Timothy Chandler, Yanni Regäsel und Danny da Costa. Kevin-Prince Boateng und Makoto Hasebe sind rechtzeitig fit geworden.

8. Bis zur letzten Minute: Frankfurt ist brandgefährlich. Sebastien Haller und Ante Rebic alleine haben schon sieben Saisontreffer gesammelt, gegen den VfB Stuttgart und Hannover 96 schossen sie die Eintracht in der Schlussminute zum Sieg. Werder dürfte ohnehin gewarnt sein: In der Hinrunde der Vorsaison gewannen die Frankfurter in Bremen durch einen Last-Minute-Treffer von Aymen Barkok.

9. Bartels' doppeltes Jubiläum: Angreifer Fin Bartels steht vor seinem 100. Bundesliga-Einsatz für die Grün-Weißen. Kommt er gegen die Frankfurter zum Zuge, wäre es zugleich sein 150. Bundesligaspiel.

10. Volle Unterstützung für Werder: Freitagabend, Commerzbank-Arena, Flutlichtspiel - 3.500 Werder-Fans sind schon dabei. Für Kurzentschlossene gibt es spontan noch 500 Tickets an der Gästekasse.

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