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Enttäuscht hat man Haris Seferovic in dieser Saison oft gesehen. Er traf nur zweimal für Eintracht Frankfurt.

Star in Zahlen

Haris Seferovic: Ein Mann für die wichtigen Tore

Frankfurt - Haris Seferovic ist ein Stürmer mit Ladehemmung. In der laufenden Saison erreicht der Stürmer von Werders kommendem Gegner Eintracht Frankfurt nicht seine Normalform.

Der 25-jährige Schweizer hat erst zwei Saisontore geschossen, das bisher letzte am zwölften Spieltag. Allgemein steckt Eintracht Frankfurt in der Krise, holte in den vergangenen acht Spielen keinen Sieg und erzielte nur ein einziges Törchen. Die Vergangenheit zeigt aber: Gerade Haris Seferovic ist ein Mann für wichtige Tore. Der Star in Zahlen - beziehungsweise Minuten.

In der...

... 15. Minute erzielte Haris Seferovic gleich in seinem ersten Bundesliga-Spiel 2014 sein erstes Tor. Das bescherte nicht nur seinem neuen Club Eintracht Frankfurt den Sieg gegen Freiburg - sondern auch dem neuen Trainer Thomas Schaaf einen gelungenen Einstand.

... 63. Minute köpfte der Schweizer seine U17-Nationalmannschaft 2009 zum Weltmeister-Titel gegen Gastgeber, Titelverteidiger und Finalist Nigeria. Nach einer Ecke timte Seferovic seinen Kopfball perfekt und nickte zum 1:0-Siegtreffer ein.

... 66. Minute ließ der Stürmer ganz Frankfurt durchatmen. Seferovic traf im Rückspiel der Relegation der Saison 2015/2016 gegen den 1. FC Nürnberg - und bewahrte die Eintracht nach einem 1:1 im Hinspiel vor dem Abstieg in die Zweite Liga.

... 78. Minute des 13. Spieltags der Spielzeit 2014/2015 schoss Seferovic das 2:0-Siegtor gegen Borussia Dortmund. Aufsehenerrengender als der Treffer war sein Jubel. Der Stürmer gedachte der jungen Frau Tugce A., die bei einer Auseinandersetzung in Offenbach helfen wollte und totgeprügelt wurde. Seferovic zeigte ein Shirt unter dem Trikot mit den Worten: "Tugce = Zivilcourage, Engel, Mut, Respekt". Solche Botschaften sind eigentlich nicht erlaubt, doch dieses Mal ließ der DFB Gnade vor Recht ergehen.

... 93. Minute konterte die Schweiz Ecuador im ersten Spiel der WM 2014 eiskalt aus. Am Ende war es der eingewechselte Seferovic, der den Ball zum 2:1 in die Maschen drosch. Ein Tor, das später ganz wichtig wurde: Dank dieses Sieges wurde die Schweiz in der Gruppe Zweiter und kam weiter, Ecuador schied als Drittplatzierter aus.

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