+
Augsburgs Michael Gregoritsch schnürte beim 0:3-Hinspiel gegen den SV Werder einen Doppelpack.

Star in Zahlen

Michael Gregoritsch: Werder-Schreckgespenst scheitert am Pokertisch

Augsburg – Er trifft auf seinen Lieblingsgegner, wechselt gerne mal das Spielgerät und hält einen ganz besonderen Rekord: Michael Gregoritsch vom FC Augsburg. Der Star in Zahlen vor dem Spiel gegen Werder Bremen.

6 Mal in fünf Spielen hat Gregoritsch schon gegen den SV Werder getroffen - mehr als gegen jeden anderen Club. Im Hinspiel traf das Werder-Schreckgespenst sogar doppelt beim 3:0-Sieg. Wichtig an dem Tag war für ihn offenbar auch das Haarband, das er an dem Tag erstmals getragen hat. „Meine Haare sind so lang. Hätte ich das Spiel verknackt, hätte ich mir was von meinem Papa anhören können“, sagte Gregoritsch gegenüber der „Bild“.

10 Tore hatte sich der Stürmer vor dieser Saison als Ziel gesteckt. Die Marke hat er nun schon seit vergangenem Wochenende beim 3:1-Sieg über Hannover 96 geknackt. Gregoritsch schnürte seinen zweiten Doppelpack in dieser Saison und erzielte Saisontreffer zehn und elf. Jetzt jagt er den Augsburger Vereinsrekord. Den hatte Andre Hahn in der Saison 2013/14 mit zwölf Toren aufgestellt.

15 Jahre und 361 Tage alt war Gregoritsch gerade mal, als er bei seinem Ex-Club SV Kapfenberg sein Debüt in der österreichischen Bundesliga gab. Besonders bemerkenswert: Er kam gegen Austria Wien in der 80. Minute ins Spiel und erzielte mit seiner erst zweiten Ballberührung den 1:0-Führungstreffer. Das macht ihn zum jüngsten Debütanten und Torschützen in der höchsten Spielklasse Österreichs.

150 pokerbegeisterte Vereinsmitglieder des FC Augsburg haben vor wenigen Wochen um 40 verschiedene Preise gezockt. Mit am Tisch saßen unter anderem die FCA-Profis Gregoritsch und Alfred Finnbogason. Beide Stürmer mussten ihre Tische aber schon als Erste verlassen. „No risk, no fun“, scherzt Gregoritsch auf der Vereinshomepage. Finnbogason erklärt: „Ich bin Stürmer und gehe deshalb vielleicht etwas schneller als andere ins Risiko.“

305 Zentimeter beträgt die offizielle Höhe eines Basketballkorbs. Gregoritsch wird das vermutlich wissen: Der Fußball-Profi wechselt zur Abwechslung gerne mal das Spielgerät und beweist sich beim Dunken. Das klappt vor allem in seiner Heimat Österreich ganz gut. Dort hängt der Korb nur auf 2,90-Meter Höhe. Einen netten Nebeneffekt hat der Sport-Wechsel auch: „Das hilft mir beim Sprungkrafttraining“, meint Gregoritsch.

Schon gelesen?

Sonderbewachung für Werder-Schreck Michael Gregoritsch

Kohfeldt vor Augsburg-Spiel: „Die Situation ist trügerisch“

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare