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Jiri Pavlenka parierte oftmals stark - hatte großen Anteil an Werders 3:1-Sieg beim FC Augsburg.

3:1-Sieg gegen FC Augsburg

Einzelkritik: Pavlenka wieder mal eine glatte 1

Augsburg - Mit einem überzeugenden 3:1-Sieg beim FC Augsburg ist Werder Bremen dem Klassenerhalt einen ganz großen Schritt näher gekommen. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Wenig geprüft, aber als Gregoritsch ein Geschoss Richtung Werder-Tor abfeuerte, schnellte Pavlenkas Hand reaktionsschnell heraus und lenkte den Ball über die Latte (27.). Auch bei einem Caiuby-Schuss auf dem Posten (62.). Großartig die Paraden bei einem Gregoritsch-Freistoß (69.) und einer Max-Chance. Der Sieg – er gehörte auch Pavlenka. Note 1

Theodor Gebre Selassie: Ein verlässlicher Arbeiter auf der rechten Abwehrseite, der mit Caiuby insgesamt gut zurechtkam. Pech, dass Gebre Selassies Kopfball an die Latte klatschte (66.). Hätte er getroffen, wäre es die Entscheidung gewesen. Note 3

Sebastian Langkamp: An alter Wirkungsstätte feierte er sein Startelf-Debüt für Werder. Innenverteidiger Langkamp bekam in Halbzeit zwei mehr zu tun, als ihm lieb, löste die meisten Aufgaben zuverlässig, ohne in den Blickpunkt zu geraten. Note 3

Niklas Moisander: Eine ganz souveräne und abgeklärte Vorstellung des Finnen. Moisander überzeugte mit Ruhe, Konsequenz und Stellungsspiel. Note 2,5

Ludwig Augustinsson: Lieferte ein Spiel ohne Höhe- und Tiefpunkte ab. Ordentlich in der Defensive, zurückhaltend in der Offensive. Note 3

Philipp Bargfrede: Für ihn gab es eine Sonderrolle. Bargfrede rückte als zentraler Innenverteidiger zwischen Moisander und Langkamp – es war eine Maßnahme, die auf Augsburgs Gregoritsch zugeschnitten war. Dessen Aktionen im Strafraum wollte Kohfeldt mit dem Bargfrede-Kniff unterbinden. Gelungen! Note 2,5

Thomas Delaney (bis 63.): Der Däne war gewiss nicht der auffälligste Spieler auf dem Platz. Aber zwischen dem defensiven Bargfrede und dem offensive Eggestein verrichtete er die Dinge, die gerne als Drecksarbeit bezeichnet werden. Note 3,5

Belfodil und Kruse schießen Werder zum Sieg

FC Augsburg gegen Werder Bremen
Florian Kohfeldt hat in der Hinrunde nach dem Spiel gegen den FC Augsburg bei Werder Bremen als Trainer übernommen. Nun macht er seine erste „Halbserie“ voll. © Gumz
Werder Bremen gegen FC Augsburg
Werder startet sehr druckvoll. Nach starkem Seitenwechsel von Florian Kainz wackelt Ishak Belfodil Martin Hinteregger aus... © nordphoto
FC Augsburg gegen Werder Bremen
...und trifft nach nicht einmal fünf Minuten zur Führung für Werder. Philipp Bargfrede freut sich mit. © nordphoto
FC Augsburg gegen Werder Bremen
Werder kontrolliert die erste Hälfte, von Augsburg kommt fast gar nichts. Kurz vor der Pause legt Max Kruse (hier im Duell mit Rani Khedira)... © imago
FC Augsburg gegen Werder Bremen
...mit einem tollen Pass das 2:0 durch Belfodil auf. Der Stürmer drückt den Ball im zweiten Versuch mit dem Oberschenkel über die Linie. © nordphoto
FC Augsburg gegen Werder Bremen
Werder jubelt - und geht hochverdient mit einer 2:0-Führung in die Pause. © nordphoto
FC Augsburg gegen Werder Bremen
In der zweiten Hälfte kippen die Kräfteverhältnisse zeitweise. Rani Khedira köpft den Anschluss der Gastgeber. © imago
FC Augsburg gegen Werder Bremen
Danach gibt es viele Chancen auf beiden Seiten. Das Spiel scheint offen. © nordphoto
FC Augsburg gegen Werder Bremen
Doch dann macht Max Kruse (r., hier im Duell mit Rani Khedira) mit einem überlegten Schuss zum 3:1 den Deckel drauf. © imago

Maximilian Eggestein: Er war in der überragenden Anfangsphase der Motor des Bremer Tempospiels. Eggestein spielte zentral, fast schon auf der „10“. Sein schnell ausgeführter Freistoß in der eigenen Hälfte war Ausgangspunkt der frühen Führung. Auch bei den Kontern immer mit dabei, aber – wie die Kollegen auch – nicht klar genug in den Aktionen. Note 2,5

Florian Kainz (bis 85.): Ein guter Auftritt des Österreichers, der Tempo und Übersicht kombinierte, als er für Belfodil das 1:0 vorbereitete. Quirlig, aktiv – ein Gewinn für das Team. Note 2

Ishak Belfodil (bis 90.): Er bekam auf der rechten Seite den Vorzug vor Rashica, er verdrängte Junuzovic auf die Bank – und er rechtfertigte all das mit seinem ersten Tor-Doppelpack in der Bundesliga. Ganz trocken der Abschluss beim 1:0. Beim 2:0 war der Schlüssel, wie Belfodil an der linken Außenlinie jenen Ball behauptete, den Kruse ihm dann wieder in den Fuß spielte. Manko: Vor dem Augsburger Anschlusstreffer ließ er Khedira entwischen. Doch das machte er wieder gut, indem er für Kruse das 3:1 auflegte. Note 1

Max Kruse: Im Zentrum des Wirbelsturms, den Werder in Halbzeit entfachte, agierte Kruse. Was er machte, hatte meistens Sinn und Verstand – siehe der Assist zum 2:0. Nach zwei ausgelassenen Großchancen (17./74.) beendete er dann doch noch seine kleine Flaute von fünf Spielen ohne Tor und entschied die Partie. Note 2

Zlatko Junuzovic (ab 63.): Lief viele Konter, ohne sie veredeln zu können. Note -

Marco Friedl (ab 85.): Trat nicht mehr in Erscheinung. Note -

Aron Johannsson (ab 90.): Durfte sich auch noch zeigen. Note -

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