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Jubelnde FCB-Profis

Vor dem Saisonauftakt der Bundesliga

Der FC Bayern im Schnellcheck

Bremen/München – Werder Bremen muss nach der peinlichen Pokalpleite zum Saisonauftakt ausgerechnet beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München antreten. Das Team von Carlo Ancelotti gilt auch in diesem Jahr als Meisterschaftskandidat Nummer eins – und ist natürlich auch gegen Werder Favorit. Die Münchner im Schnellcheck.

Aktuelle Form (NSNSS)
In den letzten fünf Partien – darunter drei Test- und zwei Pflichtspiele – konnte der FC Bayern drei für sich entscheiden. In der gesamten Vorbereitung gingen die Münchner nur zweimal als Verlierer vom Platz (6:8 i.E. AC Mailand / 0:1 Real Madrid). Überzeugend war der 4:1-Erfolg im Testspiel gegen Inter Mailand. Das erste Pflichtspiel der Saison, den Kampf um den Supercup gegen Borussia Dortmund, entschieden die Münchner mit 2:0 für sich. In der ersten Runde des DFB-Pokals kamen Lewandowski und Co. richtig in Fahrt und schossen Gastgeber Carl Zeiss Jena mit einem 5:0-Kantersieg aus dem eigenen Stadion.

Star der Mannschaft
„Der Star“ schlechthin lässt sich im Münchner Starensemble nur schwer ausmachen. Herauszuheben ist vielleicht Robert Lewandowski, der die Münchner mit seinen 30 Treffern in der Liga zur Meisterschaft und sich selbst zum Torschützenkönig schoss. Fest steht außerdem, dass sich das Team durch die Verpflichtungen von Europameister Renato Sanches und Weltmeister Mats Hummels zwei weitere Hochkaräter ins Team geholt hat. Auf der Gegenseite haben die Münchner in diesem Sommer keine wirklichen Leistungsträger abgegeben.

Der Trainer
Carlo Ancelotti ist seit der aktuellen Saison beim FC Bayern im Amt. Es ist sein erster Auftritt in der Bundesliga. Sowohl als Spieler als auch als Trainer hat der Italiener noch keine Erfahrung in Deutschlands höchster Liga sammeln können. Der 57-Jährige kann auf ein eingespieltes Team bauen. Taktische Veränderungen gibt es im Spiel der Bayern dennoch. Ancelotti will mehr Sicherheit bei gegnerischen Angriffen und fordert, auch mal lange Bälle aus der Abwehrreihe zu spielen. Mit der Qualität von Boateng und Hummels könnte dies zu einer Offensivwaffe der Münchner werden. Zudem will der neue Bayern-Coach weg von Guardiolas Ballbesitzfußball und den Gegner mehr am Spiel teilhaben lassen, um folglich besser eigene Konter fahren zu können. Das führt unter anderem dazu, dass dribbelstarke Spieler wie Ribery noch mehr Freiheiten genießen und ihre individuellen Stärken voll ausspielen können.

Ancelottis Starensemble

Carlo Ancelotti
Trainer Carlo Ancelotti gibt seit dieser Saison die Richtung beim FC Bayern vor. © imago
Mats Hummels
Neuzugang Mats Hummels (r.) absolvierte im Supercup gegen seinen Ex-Klub Dortmund sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison im roten Dress, nachdem er schon in Jugendzeiten beim FC Bayern spielte. © imago
Arturo Vidal
Arturo Vidal (l.) soll auch in dieser Saison im Mittelfeld sein Revier markieren und die Löcher in Bayerns Defensive stopfen. © imago
Renato Sanchez
Bayern verpflichtete zur aktuellen Saison Europameister Renato Sanchez für 35 Millionen von Benfica Lissabon. © imago
Arjen Robben
Arjen Robben ist bekannt für seinen starken, linken Fuß. Fünf Mal traf er bisher in der laufenden Spielzeit. Vier Tore legte er auf. © nordphoto
Joshua Kimmich und Franck Ribery.
Hier im Zweikampf beim Trainingsspiel: Joshua Kimmich (l.) und Franck Ribery. © imago
Thomas Müller
Gute Stimmjung beim Bayern-Training. Spaßvogel Thomas Müller hält die Runde bei Laune. © imago
Robert Lewandowski
Der Torschützenkönig der vergangenen Saison beim Jubel. Aktuell stehen 14 Saisontreffer auf dem Konto von Robert Lewandowski. © imago

Verletzte und gesperrte Spieler
In der Offensive werden die Bayern auf Kingsley Coman (Kapselverletzung), Arjen Robben und Douglas Costa (beide im Aufbautraining) verzichten müssen. Außerdem fehlt Jerome Boateng, der sich nach einem Muskelbündelriss im Aufbautraining befindet. Auch Holger Badstuber steht aufgrund von muskulären Problemen nicht zur Verfügung.

So lief das Spiel in der Rückrunde 2015/16
Die Münchner beherrschten die Partie (5:0) über die gesamte Spielzeit. So war es nach der frühen Führung durch Thiago Alcantara (9. Minute) nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Treffer fällt. Bis zur 31. Minute dauerte es dann aber doch, ehe Thomas Müller auf 2:0 erhöhte. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Hanseaten nicht besser ins Spiel. Im Gegenteil. Sie machten es den Bayern leicht und Müller markierte seinen zweiten Treffer der Partie (66. Minute). Kurz vor Schluss trugen sich Robert Lewandowski (86. Minute) und nochmals Thiago (90. Minute) in der Torschützenliste ein.

kso

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