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Alexander Nouri träumt von Europa.

Die Stimmen zum Spiel

Werder-Trainer Nouri: „Ja, geil“

Ingolstadt - Dank Viererpacker Max Kruse ist Werder seit zehn Spielen ungeschlagen und darf von Europa träumen. Gegen Ingolstadt kamen die Bremer sogar nach zweimaligen Rückstand zurück. Die Stimmen zum 4:2-Sieg.

Max Kruse (Werder-Spieler): „Wir haben als Team eine hervorragende kämpferische Leistung gebracht und sind mit der Willensstärke zurückgekommen, um das Spiel zu drehen. Wie wir im Moment geschlossen auftreten, ist aller Ehren wert. Da will ich mich nicht aus der Mannschaft hervorheben. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Klar freut es mich, dass ich die Tore machen konnte, aber alleine hätte ich es auch nicht geschafft.“

...ob ein Telefonat mit Bundestrainer Joachim Löw möglich ist: „Das müssen sie ihn fragen, ob das möglich ist. Das kann ich nicht beurteilen. Ich versuche, Woche für Woche meine Leistung zu bringen. Ich habe gesagt, dass ich ein Umfeld brauche, wo ich mich wohlfühle und dass ich meine Leistung dann zwangsweise bringe. Ich arbeite hart an mir. Deswegen versuche ich mich und die Mannschaft zu belohnen.“

Alexander Nouri (Werder-Trainer): „Es war tough, wirklich schwierig. Ingolstadt hat es sehr, sehr gut gemacht. Wir hatten viele technische Fehler, nicht so den Spielfluss. Aber die Mannschaft hat gefightet, sich mit einer tollen Teamleistung zurückgekämpft. Max hat seine Momente für sich genutzt. Ich hebe selten Spieler heraus, aber das hat heute jeder gesehen. Ich werde nicht vermessen sein und ein neues Ziel ausrufen. Wenn's für einen dieser Plätze (Qualifikation für die Europa League, Anm. d. Red.) reicht: Ja, geil.“

Fin Bartels (Werder-Spieler): „Es war kein gutes Spiel von uns, wir sind nicht zufrieden. Aber der Lauf geht weiter.“

Maik Walpurgis (Trainer FC Ingolstadt): „Es ist sehr, sehr bitter. Das war spielerisch und taktisch ein sehr, sehr gutes Spiel von uns. Ich habe eine unverdiente Niederlage gesehen, wir waren extrem gut drin, haben immer wieder Akzente gesetzt. Ich mache der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf. Die Leistung macht Mut, sie spricht für die Mannschaft. Wir müssen schauen, dass wir die Leistung auch ins Ziel bringen. Ein Spieler wie Max Kruse würde uns gut zu Gesicht stehen.“

Viererpacker Kruse lässt Werder jubeln

FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Für Robert Bauer war das Spiel beim FC Ingolstadt ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Verteidiger wechselte vor der Saison von den "Schanzern" an die Weser. © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Der FC Ingolstadt hatte in der ersten Hälfte Vorteile. Werder-Keeper Felix Wiedwald hielt zweimal gut gegen Almog Cohen und Marcel Tisserand. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Und dann fiel es doch: Dario Lezcano entwischte Lamine Sane und verwertete eine Tisserand-Flanke völlig freistehend. © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Die stark abstiegsgefährdeten Ingolstädter feierten das 1:0 ausgelassen. © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Kurz vor der Pause aber noch der Ausgleich: Tisserand legte Fin Bartels im Strafraum, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Max Kruse verwandelte sicher - und Werder bejubelte den Ausgleich mit dem Pausenpfiff. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Die zweite Hälfte gestaltete sich relativ ausgeglichen mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Eine der besten vergab Fin Bartels. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Nach gut einer Stunde zeigte Schiedsrichter Markus Schmidt erneut auf den Punkt. Er war auf eine Schwalbe von Almog Cohen hereingefallen. Pascal Groß brachte Ingolstadt mit seinem platzierten Strafstoß wieder in Führung. © nordphoto
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
Der FC Ingolstadt bejubelte die erneute Führung. Aber die Rechnung hatten die "Schanzer"... © dpa
FC Ingolstadt gegen Werder Bremen
...ohne Max Kruse gemacht. Der Werder-Stürmer ist einfach in überragender Form: Mit zwei weiteren Treffern drehte er das Spiel. Werder gewann 4:2 - und sprang zumindest vorübergehend auf Tabellenrang 6. © nordphoto
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